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NBA

NBA: James Harden führt die Rockets mit 59 Punkten zum Sieg bei den Washington Wizards

Von SPOX
James Harden legte in Washington überragende 59 Punkte auf.

Die Houston Rockets haben nach einem Offensivspektakel mit zahlreichen Führungswechseln die Washington Wizards mit 159:158 besiegt. Dabei lieferten sich James Harden und Bradley Beal eine epische Schlacht, die The Beard mit einem Freiwurf 2,4 Sekunden vor Schluss für die Texaner entschied.

Washington Wizards (1-3) - Houston Rockets (3-1) 158:159 (BOXSCORE)

Harden hatte nach 48 Minuten unfassbare 59 Punkte bei guten Quoten auf dem Konto (18/32 FG, 6/14 3FG, 17/18 FT). Russell Westbrook erzielte 17 Punkte (zur Pause erst 3, 7/16 FG) und vollendete sein Triple-Double mit 10 Rebounds und 12 Assists. Weiterhin kamen Danuel House (16), Clint Capela (21 und 12) sowie die Reservisten Austin Rivers (11) und Eric Gordon (15, 5/13 3FG) auf eine zweistellige Punkteausbeute.

Auf Seiten der Wizards legte Beal 46 Zähler auf (14/20 FG, 7/12 3FG) sowie 8 Assists. Weiterhin überzeugten Rookie Rui Hachimura (23 Punkte, 9/15 FG) und Scharfschütze Davis Bertans (21, 6/9 3FG). Isaac Bonga traf 3 seiner 4 Würfe für 6 Punkte, erspielte jedoch in 25 Minuten das schlechteste Plus/Minus alller Spieler (-16). Moritz Wagner kam von der Bank auf 12 Punke (5/8 FG) und 5 Rebounds in 14 Minuten

Beide Teams schickten zu Beginn ihre bewährten Kräfte aufs Feld. Somit stand bei den Wizards erneut Bonga in der Starting Five. Die Rockets legten los wie die Feuerwerk. Klare Strategie: Westbrook und Harden versuchten die Mitspieler einzubinden, was in Person von Capela und House auch funktionierte. Mitte des ersten Viertels hatten sich die Gäste so eine zweistellige Führung erspielt.

Wizards: Beal und Hachimura mit starken Leistungen

Doch die Wizards wehrten sich, angeführt vom Japaner Hachimura. Dieser hatte nach zwölf Minuten bereits 8 Punkte auf dem Konto und sorgte gemeinsam mit der starken Bank um Isaiah Thomas und Wagner (beide 6 Punkte) dafür, dass sich ein Duell auf Augenhöhe entwickelte und Houston nur mit einem Zähler vorne lag (36:35).

Auch danach erwies sich Washington als hartnäckiger Gegner. Obwohl Gordon von der Bank einige Dreier einstreute und Harden zur Pause bereits bei 19 Punkten stand, hielten die Wizards stark mit. Dank Beal, der in Halbzeit eins acht seiner zehn Würfe für 20 Punkte traf , verwandelten die Wizards in den letzten zwei Minuten der ersten Hälfte einen 8-Punkte-Rückstand in eine knappe Führung (77:76).

Das Kopf-an-Kopf-Rennen setzte sich auch nach der Pause fort: Die Wizards versenkten Dreier um Dreier, schafften es aber gleichzeitig nicht, Harden in den Griff zu bekommen. Dieser stand Mitte des dritten Viertels bereits bei 40 Punkten. Distanzwürfe vom brandheißen Davis Bertans und ein Tip-In von Wagner verschafften Washington etwas Luft und ein 6-Punkte-Polster vor dem finalen Abschnitt.

Harden besiegt die Wizards mit 59 Punkten

In diesem legte Troy Brown zwei Dreier nach, auch Wagner blieb treffsicher und die Führung der Gastgeber war plötzlich zweistellig. Doch Houston gab sich nicht geschlagen: Harden punktete weiter , Beal - der Platz sechs in der All-Time-Scoring-List der Wizards übernahm - leistete Gegenwehr. Spät wachte auch Westbrook auf und steuerte wichtige Punkte bei, Gordon brachte die Rockets aus der Distanz wieder in Front.

Dann wurde es wild: Beal scorte per Drei-Punkt-Spiel, Harden wurde beim Dunk abgeräumt, der Ball blieb jedoch bei Houston und Westbrook gelang ebenfalls ein And-One. Beal verlor den Ball, Tucker traf zwei Freiwürfe. Beal blieb nach einem Foul bei einem Dreierversuch eiskalt an der Linie und glich aus. 2,4 Sekunden vor dem Ende foulte Bonga Harden, der den ersten Freiwurf traf und den zweiten absichtlich vergab, da die Wizards keine Auszeit mehr hatten. 159:158 Rockets, es war der dritthöchste Score, ohne dass eine Verlängerung gespielt wurde.

Einige Zahlen zum Tag der offenen Körbe: Die Wizards verloren das Spiel trotz einer Trefferquote von 55,6! Prozent aus der Distanz (20/36) und 62,6 Prozent aus dem Feld. Der Grund: Auch die Rockets trafen hochprozentig (53,4 Prozent FG und 42,6 Prozent 3FG), leisteten sich jedoch weniger Turnover (13:19) und hatten ein klares Übergewicht im Fastbreak (21:9). Auch am offensiven Brett hatte Houston dank Capela (5) und Westbrook (4) Vorteile (19:11).

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