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NBA

NBA: Boston Celtics besiegen dank Kemba Walker die Milwaukee Bucks nach 19-Punkte-Rückstand

Von SPOX
Daniel Theis war einer der Sieggaranten für die Celtics gegen Milwaukee.

Die Boston Celtics haben sich nach einem 19-Punkte-Rückstand mit 116:105 gegen die Milwaukee Bucks durchgesetzt. Angeführt von Kemba Walker und Jayson Tatum überragten die Celtics vor allem im dritten Viertel. Ebenfalls stark: Daniel Theis.

Boston Celtics (3-1) - Milwaukee Bucks (2-2) 116:105 (BOXSCORE)

Der Deutsche legte 11 Punkte (5/8 FG) und 9 Rebounds in 28 Minuten auf und war mit seiner Energie und seinem Rebounding einer der Initiatoren der Aufholjagd. Kemba drehte in der zweiten Hälfte auf und steuerte 32 Punkte (7/19 FG), 6 Rebounds und 6 Assists bei. Tatum kam auf 25, Gordon Hayward auf 21, Marcus Smart auf 19 Punkte. Die Celtics trafen 41,5 Prozent ihrer Dreier (17/41).

Bei den Gästen legte Giannis Antetokounmpo sein obligatorisches Double-Double auf (22 und 14, 8/13 FG), erhielt jedoch nur vom starken Khris Middleton beständig Unterstützung (26 Punkte, 10/15 FG). Insbesondere der Backcourt um Wesley Matthews (3, 1/8 FG) und Eric Bledsoe (7, 3/8 FG) war eine Enttäuschung. Lediglich Brook Lopez (10) und George Hill (12) scorten ansonsten zweistellig.

Jaylen Brown fehlte krankheitsbedingt, dafür stand Smart im Starting Lineup. Auch Daniel Theis durfte erneut starten, da Enes Kanter aufgrund einer Knieverletzung nicht zur Verfügung stand. Theis eröffnete das Spiel der Celtics mit Walker, Tatum und Hayward. Keine Überraschnung hingegen auf Seiten der Gäste: Auch im vierten Spiel der Saison bildeten Bledsoe, Matthews, Middleton, Antetokounmpo und Lopez die Starting Five.

Boston gegen Milwaukee mit Startschwierigkeiten

Theis war es, der per Floater die ersten Punkte für die Celtics erzielte. Insbesondere die Bucks suchten anfangs über Giannis den Weg in die Zone und zogen Freiwürfe. Bledsoe streute zudem einen Dreier sowie ein Drei-Punkt-Spiel ein und sorgte so für das erste Polster für die Gäste (17:8). Walker hielt die Celtics mit Back-to-Back-Threes in Schlagsdistanz.

Das erste Viertel war aus Sicht von Boston eine einzige Katastrophe: Milwaukee dominierte die Hausherren in allen revelanten Kategorien, sei es die Wurfquote (59:33 Prozent), die Rebounds (14:6) oder die Punkte in der Zone (12:6). Mehr Punkte hatten die Celics in dieser Saison noch in keinem Viertel zugelassen.

Dennoch führte Milwaukee nach zwölf Minuten mit 34:19, da die Celtics keinerlei Antworten auf die Bank der Gäste fanden, die nach dem ersten Viertel in Person von Ersan Ilyasova, Pat Connaughton, George Hill und Robin Lopez schon 15 Punkte verbuchte. Und es wurde nicht besser, gegen die Drives von Antetokounmpo die folgenden Kickout-Pässe waren die Celtics ratlos.

Die Einwechslung von Theis sorgte für dringend notwendige Energie und dämmte den Rückstand ein (31:42), nachdem dieser auf 19 Punkte angewachsen war. Die Bucks hatten aus der Distanz jedoch stets eine Antwort parat und konnten es sich sogar erlauben, dass Giannis zwei Freiwürfe in Folge airballte (der zweite verfehlte den Ring deutlich). Zur Halbzeitpause führten sie weiter komfortabel: 58:42.

Celtics überrollen Bucks im dritten Viertel

Durch Dreier von Hayward und Tatum setzten die Celtics früh ein Ausrufezeichen, die Bucks zeigten sich aber unbeeindruckt und konnen sich auch auf wichtige Punkte von Middleton verlassen. Für Spannung sorgte dann ein 10:2-Lauf der Celtics, ein Jumper von Theis stellte auf -7, der TD Garden kochte - animiert von Celtics-Legende Paul Pierce, der dem Spiel beiwohnte.

Trotz eines wilden Dreiers von Kyle Korver waren die Celtics nicht mehr zu stoppen, legten einen weiteren 10:0-Run nach und gingen nach zwei späten Dreiern tatsächlich mit einer Führung in den Schlussabschnitt: 80:76. Das Viertel ging mit 38:18 an Boston. Weiterer X-Faktor beim Mega-Comeback der Celtics: Smart, der zu Beginn des vierten Viertels seinen fünften Dreier verwandelte.

Die Defense Bostons ließ nahezu keine einfachen Punkte mehr zu, nach einem Dunk von Tatum über Bledsoe führten die Hausherren sogar zweistellig, Theis traf von draußen, Walker gleich doppelt. Giannis gelang es nicht mehr, dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Am 116:105-Sieg der Celtics änderte auch ein Technisches Foul für Smart nicht mehr. Auch Giannis sah kurz vor Schluss noch ein T.

Während sich die beiden Teams in zahlreichen Kategorien (Rebounds, Assists, Steals oder Points in the Paint) neutralisierten, machten letzten Endes die Wurfquoten den Unterschied. Milwaukee traf nur 31,1 Prozent aus der Distanz (Boston: 41,5 Prozent), zudem patzten die Bucks zu häufig an der Freiwurflinie (62,5 Prozent, 15/24). Alleine Giannis ließ 4 Freebies liegen (6/10).

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