Suche...
NBA

NBA Ergebnisse: Gamewinner von Paul George, Dwyane Wade mit emotionalem Abschied von Heat-Fans

Von Philipp Jakob
Paul George versenkt gegen die Rockets den Gamewinner.

Miami Heat (39-42) - Philadelphia 76ers (50-31) 122:99 (BOXSCORE)

Genau wie für Dirk Nowitzki stand auch für Dwyane Wade das letzte Heimspiel der Karriere auf dem Programm. Im Gegensatz zum Mavs-Star begannen für D-Wade die offiziellen Feierlichkeiten jedoch schon vor der Partie. Flash wurde mit einem fünfminütigen Tribute-Video geehrt, bevor er sich mit Worten des Dankes an die Fans und seine Teamkollegen wandte.

Anschließend wurde auch noch Basketball gespielt und wie könnte es passender sein: Wade verbuchte direkt die ersten Zähler der Partie. Unter lauten MVP-Rufen hämmerte er bereits nach wenigen Sekunden einen weit offenen Dunk durch die Reuse. Und auch anschließend lief es für Miami gegen ersatzgeschwächte Sixers (es fehlten unter anderem Joel Embiid und J.J. Redick) wie am Schnürchen.

Die Heat setzten sich in emotionaler Atmosphäre schnell auf 22:10 ab und blickten nicht mehr zurück. Anfang des vierten Viertels wuchs der Vorsprung zwischenzeitlich sogar bis auf 35 Punkte an! Überragender Mann des Abends war Wade, der (genau wie Dirk) 30 Punkte auflegte und damit sein Team anführte.

Alles wollte an diesem Abend aber auch für den 37-Jährigen nicht klappen. Zum einen sind die Heat trotz des Sieges aus dem Playoff-Rennen eliminiert, da auch die Pistons ihr Spiel gewannen. Und als er nach der Partie auf den Scorertable springen wollte, um sich nochmals an die Fans zu wenden, rutschte er ab und fiel zu Boden. Er stand aber sofort wieder auf den Beinen und wurde seine Nachricht doch noch los: "Wade County, ich liebe euch!"

Neben Wade wussten auf Seiten der Heat auch Bam Adebayo (19) und Justise Winslow (16) zu überzeugen. Topscorer der Gäste war Greg Monroe mit 18 Punkten von der Bank, Jimmy Butler kam dagegen nur auf 4 Zähler in 16 Minuten. Dafür konnte er sich nach der Partie aber immerhin über den Trikottausch mit Wade freuen.

Chicago Bulls (22-59) - New York Knicks (17-64) 86:96 (BOXSCORE)

Gute Nachrichten für die Knicks: Mit dem Erfolg gegen die Bulls ist man einem möglichen Negativrekord für die schlechteste Saison in der Franchise-Geschichte gerade so entkommen. Mit nun insgesamt 17 Siegen haben sie immerhin schon mal genauso viele gesammelt wie 2014/15.

Während die Knicks also noch knapp von der Schippe gesprungen sind, hat es die Bulls dagegen eiskalt erwischt. Die nun bereits 32. Heimpleite in der aktuellen Spielzeit bedeuten einen neuen Negativrekord der Franchise aus der Windy City. Die Knicks schienen die Partie über weite Strecken im Griff zu haben, lagen zwischenzeitlich mit 20 Zählern in Front, bevor Chicago in Halbzeit zwei nochmal so etwas wie einen Comeback-Versuch startete.

Immerhin kamen die Hausherren Mitte des Schlussabschnitts bis auf 5 Zähler wieder heran, doch ein anschließender 5:0-Run machte für New York alles klar. Die Knickerbockers wurden von Dennis Smith Jr. angeführt, der auf 25 Punkte kam. Kevin Knox legte zudem ein Double-Double auf (17 und 10 Rebounds, genau wie Luke Kornet (12 und 13). Bei den Bulls sammelte Ryan Arcidiacono (14) die meisten Zähler.

Minnesota Timberwolves (36-45) - Toronto Raptors (58-24) 100:120 (BOXSCORE)

Die reguläre Saison fand für die Raptors noch einmal ein positives Ende. Mit dem ungefährdeten Sieg gegen die Timberwolves haben sich die Kanadier den Heimvorteil in einer potenziellen Finals-Serie gesichert. "Das hier ist eine großartige Gruppe", freute sich dementsprechend auch Kawhi Leonard. "Wir sind uneigennützig, wollen gewinnen, wollen Defense spielen und einfach die richtigen Dinge auf dem Feld tun."

Das gelang an diesem Abend vor allem während eines 20:5-Laufs in den letzten gut fünf Minuten der ersten Halbzeit. Mit diesem Run erarbeitete sich Toronto eine 22-Punkte-Halbzeitführung, wovon sich die Timberwolves nach dem Seitenwechsel nicht mehr erholen konnten. Zwar kamen Andrew Wiggins sowie Gorgui Dieng jeweils auf 16 Punkte, doch das Fehlen von Karl-Anthony Towns (Knieprobleme) machte sich doch bemerkbar.

Auf der anderen Seite war Leonard der beste Mann. Die Klaue beendete die Partie mit 20 Punkten (8/14 FG, 4/7 Dreier). Fred VanVleet steuerte noch 16 Zähler bei, ansonsten überzeugten die Raptors aber mit einer ausgeglichenen Mannschaftsleistung. Ebenfalls positiv: Kein Spieler stand länger als 24 Minuten auf dem Parkett, die Stars konnten sich vor dem Start der Playoffs am Wochenende also ein wenig schonen.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung