NBA

Spurs gehen unter, LeBron schreibt Geschichte

Von SPOX
Chris Paul fuhr mit seinen Clippers einen Sieg ein
© getty
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Milwaukee Bucks (4-2) - Sacramento Kings (2-5) 117:91 (BOXSCORE)

Eine Sequenz zu Beginn des Spiels dokumentierte recht gut, wie dieser Abend verlaufen würde. Kings-Guard Ty Lawson zog zum Korb, ging zum Layup hoch - und wurde übel von Giannis Antetokounmpo abgeräumt, der das Spielgerät ans Brett pinnte, anschließend selber den Fastbreak einläutete, einen No-Look-Pass auf Miles Plumlee spielte und diesem dann dabei zusah, wie er per Dunk abschloss.

Es war zwar erst das 14:8, aber trotzdem der Anfang vom Ende für die Kings, die nie in diese Partie fanden. Spätestens ein 21:3-Run im dritten Viertel beantwortete alle Fragen. Die Defensiv-Probleme Sacramentos wurden erneut sichtbar: Zum sechsten Mal in Folge kassierten sie mindestens 100 Punkte. Gegen die Bucks ließen sie eine Feldwurfquote von 50 Prozent zu und verloren obendrein das Rebound-Duell mit 36:53.

DeMarcus Cousins beließ es bei bescheidenen 15 Punkten, die er allesamt in der ersten Halbzeit erzielte. Ihm fehlte die Unterstützung vom angeschlagenen Rudy Gay. Auf der anderen Seite überzeugte der Greek Freak mit 17 Zählern, 8 Rebounds und 8 Assists. Topscorer des Spiels wurde Mirza Teletovic mit 22 Zählern (Career High mit 7 Dreiern).

San Antonio Spurs (5-2) - Los Angeles Clippers (5-1) 92:116 (BOXSCORE)

Es war das Topspiel der Western Conference - schließlich trafen mit den Spurs und Clippers zwei Teams aufeinander, die um den Top Seed kämpfen wollen und jeweils erst eine Niederlage auf dem Konto hatten. Was dann im ersten Viertel passierte, ließ den einen oder anderen Fan im AT&T Center aber sehr verwundert zurück - denn Spannung ließen die Gäste aus L.A. nie aufkommen.

Dabei begann es für die Spurs zunächst optimal. Sie erarbeiteten sich eine 8:0-Führung und schienen sich in einen Rausch zu spielen, ehe die Clippers zurückschlugen. Chris Paul (9 Punkte, 10 Assists, 8 Rebounds) trieb seine Jungs zu etwas mehr Tempo an, was sich diese auch zu Herzen nahmen und mal eben einen 16:0-Run hinlegten. Die daraus resultierende Führung geriet anschließend nicht mehr in Gefahr.

Zur Halbzeit stand es bereits 73:55. So viel Punkte hatten die Spurs unter Gregg Popovich noch nie zum Pausentee kassiert, was aber nur eine von zwei gerissenen Serien war: Seit Dezember 2014 haben die Texaner keine zwei aufeinanderfolgende Heimspiele verloren.

"Es war ein schöner Sieg", erklärte Head Coach Doc Rivers anschließend. "Aber solche Spiele sollte es nicht geben. Man hat gesehen, wie beide Teams zum Ende des Spiels kaum noch laufen konnten. Ein Spiel, das im nationalen TV gezeigt wird, mit zwei Elite-Teams, sollte keines sein, in dem beiden Mannschaften Back-to-Back antreten."

Topscorer des Abends wurde Blake Griffin mit 28 Punkten (13/19 FG), Jamal Crawford streute von der Bank kommend 16 Zähler ein. Bei den Spurs fehlten nach wie vor Danny Green und Tony Parker. Bester Scorer der Texaner war LaMarcus Aldridge (19 Punkte).

Der Spielplan im Überblick