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NBA

Kidd auf dem Weg nach Milwaukee?

Von SPOX
Jason Kidd hat die Nets bisher eine Saison lang gecoacht
© getty

Nach nur einem Jahr als Head Coach der Brooklyn Nets könnte dieses Kapitel für Jason Kidd bereits schon wieder beendet sein: Nachdem er Berichten zufolge keine weiteren Kompetenzen übernehmen darf, sollen die Milwaukee Bucks angefragt haben. Mark Cuban schließt zu teure Neuzugänge für die Dallas Mavericks aus. Zach Randolph verlängert in Memphis.

Kidd bei den Nets vor dem Aus? Es war schon ungewöhnlich genug, dass die Brooklyn Nets - im vergangenen Jahr mit der höchsten Payroll der NBA - einem Rookie-Coach vertrauten, der seine Spielerkarriere gerade erst beendet hatte. Nach einem Stotterstart brachte Kidd die Nets allerdings in die zweite Runde der Playoffs und heimste gleich zwei "Coach des Monats"-Ehrungen ein. Womöglich ist das Kapitel mit den Nets aber schon wieder vorbei.

Denn wie die "New York Post" berichtet, hat Kidd bei den Klubbesitzern um Mikhail Prokorov gefordert, neben seinem Job als Head Coach auch die weiteren Basketball-Entscheidungen treffen zu dürfen, und zwar in einer Position, die dem bisherigen GM Billy King übergeordnet ist. Das wurde allerdings abgelehnt.

Daraufhin sollen die Milwaukee Bucks, die in der vergangenen Saison unter Coach Larry Drew eine Bilanz von 15-67 vorzuweisen hatten, bei den Nets angefragt haben, um Kidd zu verpflichten. Und das, ohne Drew und seine Coaching Staff zu informieren. Diese Gerüchte wollten die Bucks allerdings nicht kommentieren.

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Die beiden Franchises sollen sogar bereits um eine Art Ablöse verhandeln. Kidd hat in Brooklyn noch drei Jahre Vertrag. Ursprünglich hatte er einen Vierjahresvertrag über 10,5 Millionen Dollar unterschrieben, weit unter den Fünfjahresverträgen von Derek Fisher und Steve Kerr, die bei den Knicks und den Warriors jeweils 25 Millionen Dollar kassieren sollen.

Kidd, dem ein kleiner Teil der Brooklen Nets gehört, würde bei den Bucks auf Minderheitseigner Marc Lasry treffen. Den kennt er bereits: Lasry war früher ebenfalls Minderheitseigner der Nets und ebenso Finanzberater von Kidd.

Sollte Kidd die Nets wirklich verlassen, sollen diese Interesse am früheren Warriors-Coach Mark Jackson haben. Allerdings wären auch Lionel Hollins und George Karl eine Option.

Cuban schließt Max Contract aus: Nach dem Trade, der Tyson Chandler und Ray Felton von den Knicks zu den Mavericks brachte, haben diese noch etwa 26 Millionen Dollar an Cap Space zur Verfügung - davon wird ein Teil an den neuen Vertrag von Dirk Nowitzki gehen.

Dementsprechend schloss Besitzer Mark Cuban aus, einen Free Agent der Güteklasse Carmelo Anthony oder LeBron James mit einem Maximalvertrag von 20 Millionen Dollar jährlich oder mehr ködern zu wollen. "Wir werden volles Risiko gehen", kündigte Cuban in einem Radio-Interview an. "Ich denke, dass einige dieser Free Agents ihre Ausstiegsklauseln nur dazu nutzen, um ihre eigene Position zu verbessern, dann aber doch bleiben werden. Andere wollen wirklich zu einem neuen Team wechseln. Um die werden wir uns bemühen."

Allerdings soll das Lockmittel eben nicht der hochdotierte Vertrag sein. "Wenn man das Geld für Dirk abzieht, dann ist klar, dass es für einen Spieler, der schon zehn Jahre oder länger dabei ist, hier keinen Max Contract geben kann", so Cuban.

Vor allem Rick Carlisle soll eine wichtige Rolle spielen: "Alle dachten, dass wir [von den Spurs] zerquetscht werden würden. Deshalb können wir nicht sagen: 'Hey, wir haben am besten gegen sie gespielt', sondern aber 'Gerade in den Playoffs hat Rick die Fähigkeiten, dem Team zusammen mit unseren Veteranen durch offensive und defensive Strategien eine einmalige Gelegenheit zu verschaffen.'" Dies könnten nicht viele andere Teams sagen, so Cuban: "Ich will hier niemanden persönlich angreifen, aber ihre Coaches sind nicht so gut wie Rick Carlisle."

Randolph verlängert bei den Grizzlies: Mit 32 Jahren ist Zach Randolph noch lange nicht auf dem Abstellgleis von Big Men in der NBA angekommen. Das sehen auch die Memphis Grizzlies so, die den Vertrag mit dem Power Forward um zwei Jahre verlängert haben. Dafür wird er mit 20 Millionen Dollar entlohnt.

"Das ist cool", so Randolph, der in der vergangenen Saison 17,4 Punkte und 10,1 Rebounds im Schnitt auflegte. "Hier will ich sein und hier will ich bleiben." Der Deal beginnt erst 2015, in der kommenden Saison wird Z-Bo noch 16,5 Millionen Dollar verdienen.

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