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NBA

James: "Meine Hautfarbe hat eine Rolle gespielt"

Von SPOX
LeBron James spielte von 2003 bis 2010 für die Cleveland Cavaliers
© Getty

Kenyon Martin ist verletzt und schiebt deshalb eine ruhige Kugel. Währenddessen schließt LeBron James nicht aus, dass seine Hautfarbe bei der Berichterstattung über seinen Wechsel zu den Miami Heat eine Rolle gespielt hat.

Hautfarbe spielte bei Berichterstattung eine Rolle: LeBron James und sein Manager Maverick Carter äußerten sich in einem "CNN"-Interview über die teils negative Berichterstattung nach James' Entscheidung, die Cleveland Cavaliers nach sieben Jahren zu verlassen. Sie schlossen zudem nicht aus, dass James Hautfarbe dabei eine Rolle gespielt habe.

"Manchmal denke ich: Ja. Es ist immer ein Rassenfaktor. Ich denke, die Leute interpretieren zuviel rein, aber zugleich spielt es manchmal tatsächlich eine Rolle", bestätigte James und wird dabei von seinem Manager unterstützt: "Es hat bei der ein oder anderen Berichterstattung definitiv ein Rolle gespielt."

James hatte das Angebot, bei den Cleveland Cavaliers zu verlängern, im Sommer abgelehnt, um mit Dwyane Wade und Chris Bosh bei den Miami Heat spielen zu können. Mit dieser Entscheidung zog er den Zorn der Cavs-Führungsetage auf sich. Cavaliers-Besitzer Dan Gilbert hatte James in einem Brief an die Fans als "narzistisch" und "feige" bezeichnet.

Dies veranlasste Bürgerrechtler Jesse Jackson zu der Äußerung, Gilbert sähe in James einen "weggelaufenen Sklaven". Für Heat-Coach Erik Spoelstra ist das Thema allerdings längst abgeschlossen: "Ich stecke nicht in LeBrons Schuhen, aber wir haben uns seit dem Sommer weiterentwickelt."

Kenyon Martin schiebt eine ruhige Kugel: Der Forward der Denver Nuggets erholt sich derzeit von seiner Knie-OP und sieht keinen Grund, möglichst schnell auf das Feld zurückzukehren. "Es ist mein letztes Vertragsjahr, das weiß jeder. Niemand hat es eilig, mir einen Vertrag anzubieten, warum also sollte ich mich beeilen und vielleicht eine weitere Verletzung riskieren?"

Der 32-Jährige hatte ursprünglich gehofft, von den Nuggets eine Vertragsverlängerung angeboten zu bekommen, doch Denver verpflichtete stattdessen Al Harrington für fünf Jahre.

"Ich habe kein Problem mit Al. Ich liebe Al. Wir kennen uns seit zehn, elf Jahren. Aber wir spielen auf derselben Position. Sie hätten auch mir das Angebot machen können. Ich habe das Gefühl, dass meine Leistung und das, was wir als Team erreicht haben, nicht zählen", sagte Martin und fügte an: "Ich weiß nicht, was der Plan der Nuggets ist, aber er scheint mich nicht einzuschließen. Ich habe bisher immer das bekommen, was ich verdient habe, und so wird das auch in Zukunft sein, ob hier oder woanders."

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