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NHL

Sharks nach erneuter Niederlage vor dem Aus

Von SPOX
Anaheims Corey Perry bejubelt sein 3:0 gegen die San Jose Sharks
© Getty

Den San Jose Sharks droht das frühe Aus in den NHL-Playoffs. Nach dem 0:4 in Anaheim liegen die Sharks in der Serie mit 1-3 zurück.

Die Playoffs könnten für die San Jose Sharks schon bald beendet sein. Das Team der beiden deutschen Nationalspieler Christian Ehrhoff und Marcel Goc verlor bei den Anaheim Ducks 0:4 und liegt in der "best-of-seven"-Serie nun mit 1-3 hinten.

Spiel fünf der Serie steigt am Samstag im "Shark Tank" von San Jose.

Leichtes Erdbeben erschüttert Gebiet um Anaheim

Vor dem Spiel hatte ein leichtes Erdbeben der Stärke 3,8 das Gebiet um Anaheim heimgesucht. Womöglich ein Grund, weshalb das kalifornische Duell mit 16.830 Zuschauern nicht ganz ausverkauft war. Ein leichtes Nachbeben war in der ersten Drittelpause auch in der Halle deutlich spürbar.

Ungeachtet dessen brachte Bobby Ryan die Gastgeber im Mitteldrittel mit zwei Treffern in Führung. Im Schlussabschnitt drängten die Sharks auf den Anschlusstreffer, scheiterten jedoch immer wieder an Anaheims Torwart Jonas Hiller.

Perry sorgt für die Vorentscheidung

Während San Jose die Chancen nicht nutzte, erhöhte Corey Perry knapp sechs Minuten vor dem Ende auf 3:0 für Anaheim, Drew Miller sorgte 41 Sekunden vor dem Ende mit einem Treffer ins leere Gehäuse der Sharks für den 4:0-Endstand.

Verteidiger Ehrhoff kam für San Jose 25 Minuten zum Einsatz und schoss dabei viermal auf das Tor der Ducks. Angreifer Goc erhielt 13:06 Minuten Eiszeit und gab einen Schuss auf das gegnerische Gehäuse ab.

New Jersey Devils - Carolina Hurricanes 1:0: Vor dem Aus stehen auch die Hurricanes und der deutsche Nationalspieler Dennis Seidenberg. Bei den New Devils unterlag der Champion von 2006 mit 0:1 und liegt in der "best-of-seven"-Serie mit 2-3 zurück.

Matchwinner für die Devils war Torhüter Martin Brodeuer mit 44 Paraden, obwohl sich der 36-Jährige im ersten Viertel beim Zusammenstoß mit Chad LaRose eine Fleischwunde am Knöchel zuzog.

Brodeuer feierte zudem den 23. Play-off-Shutout seiner Karriere und zog damit mit Rekordhalter Patrick Roy gleich. Den Treffer des Abends erzielte David Clarkson im Mitteldrittel. Seidenberg kam für die Hurricanes 21:08 Minuten zum Einsatz.

Columbus Blue Jackets - Detroit Red Wings 5:6: Titelverteidiger Detroit hat unterdessen vorzeitig die nächste Runde erreicht. Bei den Columbus Blue Jackets gewann der elfmalige Stanley-Cup-Champion 6:5 und schloss die Playoff-Serie mit 4-0-Siegen ab.

Marian Hossa erzielte zwei Treffer für die Red Wings, für den Gamewinner sorgte Johan Franzen im Powerplay 47 Sekunden vor Ende des Spiels. Nicklas Lidstrom, Tomas Holmstrom und Daniel Cleary trafen ebenfalls für Detroit.

Den Hausherren reichten auch die Treffer von Kristian Huselius, Rick Nash, R.J. Umberger, Kris Russell und Fredrik Modin nicht.

Pittsburgh Penguins - Philadelphia Flyers 0:3: Die Flyers leben noch! Gäste-Goalie Martin Biron trieb die Penguins mit 28 Saves zur Verzweiflung und feierte das zweite Karriere-Shutout seiner Karriere. Für die Tore sorgten Arron Asham, Claude Giroux und Mike Knuble. Dadurch verkürzte Philadelphia auf 2-3 in der Serie.

Die NHL-Playoffs im Überblick

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