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NBA

Bostons Ray Allen nachnominiert

Von Philipp Dornhegge
Shooting Guard Ray Allen ist in diesem Jahr wertvoller denn je für die Boston Celtics
© Getty

Vor dem All-Star-Game in Phoenix wurde Ray Allen zum Ersatzmann anstelle des verletzten Jameer Nelson benannt. Boston freut sich, Cleveland ist sauer.

Die Cavaliers machten sich berechtigte Hoffnungen, dass Point Guard Mo Williams die erste Option sein würde. Commissioner David Stern, der für die Nachnominierung zuständig ist, entschied sich jedoch anders, und so kommt Shooting Guard Ray Allen zu seinem neunten Auftritt beim Spiel West gegen Ost.

Schon im letzten Jahr kam Allen erst als Ersatzmann zu All-Star-Ehren, war damals mit 28 Punkten jedoch der Topscorer der Partie und hätte nach Meinung vieler Experten auch MVP werden müssen.

Ferry beschwert sich per E-Mail

Stattdessen wurde LeBron James als bester Spieler ausgezeichnet. "Wenn mir eine Nachnominierung 28 Punkte beschert, dann nehme ich das gerne jedes Jahr so hin", freute sich Allen auf das Spiel.

Celtics-Coach Doc Rivers gratulierte seinem Schützling: "Er hätte schon bei der ersten Berufung ins Team gehört, deshalb freue ich mich jetzt sehr für ihn."

In Cleveland sah man das freilich völlig anders. Manager Danny Ferry verkündete in einer E-Mail: "Wir sind das beste Team der Liga. Offenbar sieht Commissioner Stern nicht, wie groß Mo Williams' Anteil an unserem Erfolg ist." Nelson hätte auch in der Skills Challenge teilnehmen sollen, eine Nachnominierung hierfür steht noch aus.

Lue für Bogans: Die Orlando Magic haben auf die Verletzung ihres Aufbauspielers reagiert und mit Tyronn Lue von den Milwaukee Bucks einen neuen Point Guard verpflichtet. "Tyronn ist ein erfahrener Spieler, der als starker Distanzschütze gut zu unserem Stil passt", ist Manager Otis Smith überzeugt.

Im Tausch für Lue, der hinter Luke Ridnour und Ramon Sessions nur die dritte Geige bei den Bucks spielte, wechselt Keith Bogans nach Milwaukee. Die Bucks müssen den Rest der Saison auf Topscorer Michael Redd verzichten, deshalb war Manager John Hammond auf der Suche nach einem Shooting Guard.

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Bogans ist zwar kein Redd, aber immerhin eine solide Alternative für den Backcourt der Bucks. Coack Scott Skiles jedenfalls ist zuversichtlich: "Er ist groß, ein guter Schütze und ein athletischer Verteidiger." Ob er Milwaukee jedoch zum Playoffeinzug verhilft, steht auf einem anderen Blatt.

Denn mit Center Andrew Bogut wird der zweite Eckpfeiler des Teams für lange Zeit ausfallen. Anhaltende Rückenprobleme zwingen den australischen Center (11,7 Punkte, 10,3 Rebounds) zu einer achtwöchigen Pause. Die Bucks liegen derzeit auf Platz acht im Osten.

Saisonaus für Brand: Die Saison komplett beenden muss dagegen Elton Brand. Der Power Forward der Philadelphia 76ers hatte seit dem 17. Dezember 16 Spiele mit einer Schulterverletzung verpasst.

Sein Comeback war schon nach vier Spielen wieder beendet, nach anhaltenden Schmerzen ließ Brand sich erneut untersuchen. Auf Anraten der Ärzte unterzieht sich der 29-Jährige einer Operation am Schultergelenk, auf die eine mehrmonatige Rehabilitation folgen wird.

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