Cookie-Einstellungen

Olympische Winterspiele: Das waren die größten Exoten des Wintersports

 
Cool Runnings 2.0 heißt es in Peking. Erstmals seit dem Filmhit über das Bobteam 1988 in Calgary sind wieder jamaikanische Bobs bei Olympia am Start. Die Vertreter des karibischen Inselstaats sind aber nicht nicht die einzigen Exoten im Wintersport.
© imago images
Cool Runnings 2.0 heißt es in Peking. Erstmals seit dem Filmhit über das Bobteam 1988 in Calgary sind wieder jamaikanische Bobs bei Olympia am Start. Die Vertreter des karibischen Inselstaats sind aber nicht nicht die einzigen Exoten im Wintersport.
Karim Aga Khan IV.: Der gebürtige Schweizer (bürgerlicher Namen Karim al-Husseini) nahm 1964 als Skirennfahrer bei den Winterspielen in Innsbruck teil und repräsentierte dabei den Iran. Ist heute das religiöse Oberhaupt der ismailitischen Nizariten.
© getty
Karim Aga Khan IV.: Der gebürtige Schweizer (bürgerlicher Namen Karim al-Husseini) nahm 1964 als Skirennfahrer bei den Winterspielen in Innsbruck teil und repräsentierte dabei den Iran. Ist heute das religiöse Oberhaupt der ismailitischen Nizariten.
Albert Grimaldi: War vor seinem Aufstieg zum Fürsten von Monaco Teil des monegassischen Bob-Teams. Von 1988 bis 2002 nahm der heute 63-Jährige sowohl im Zweier als auch im Vierer an fünf Olympischen Spielen teil. War 2002 zudem Fahnenträger.
© getty
Albert Grimaldi: War vor seinem Aufstieg zum Fürsten von Monaco Teil des monegassischen Bob-Teams. Von 1988 bis 2002 nahm der heute 63-Jährige sowohl im Zweier als auch im Vierer an fünf Olympischen Spielen teil. War 2002 zudem Fahnenträger.
Costa Cordalis: Bis zu seinem Tod 2019 als Sänger bekannt, Jahrzehnte davor war Cordalis zweifacher griechischer Landesmeister im Langlauf. Für die Olympischen Spiele in Sarajevo 1984 reichte es jedoch nicht, da er nicht nominiert wurde.
© getty
Costa Cordalis: Bis zu seinem Tod 2019 als Sänger bekannt, Jahrzehnte davor war Cordalis zweifacher griechischer Landesmeister im Langlauf. Für die Olympischen Spiele in Sarajevo 1984 reichte es jedoch nicht, da er nicht nominiert wurde.
Michael Edwards: Ist unter dem Namen "Eddie the Eagle" bekannt und war Großbritanniens erster Skispringer bei Olympischen Winterspielen. Hatte früh in seinem Leben den Wunsch, am Großereignis teilzunehmen. Diesen erfüllte er sich 1988 in Calgary.
© getty
Michael Edwards: Ist unter dem Namen "Eddie the Eagle" bekannt und war Großbritanniens erster Skispringer bei Olympischen Winterspielen. Hatte früh in seinem Leben den Wunsch, am Großereignis teilzunehmen. Diesen erfüllte er sich 1988 in Calgary.
Philip Boit: Auch Boit war der erste Athlet seines Landes, der bei Olympia mitmachen durfte. Der Kenianer überquerte in Nagano 20 Minuten nach dem vorletzten Skilangläufer die Ziellinie. Im Ziel gratulierte ihm dann der Sieger Björn Daehlie als Erster.
© getty
Philip Boit: Auch Boit war der erste Athlet seines Landes, der bei Olympia mitmachen durfte. Der Kenianer überquerte in Nagano 20 Minuten nach dem vorletzten Skilangläufer die Ziellinie. Im Ziel gratulierte ihm dann der Sieger Björn Daehlie als Erster.
Bruno Banani: Mit der Herren-Unterwäschen-Marke hat der Rennrodler Bruno Banani nicht viel zu tun. Vielmehr macht ihn der Fakt, dass er aus Tonga, einem südpazifischen Inselstaat, kommt und Wintersportler ist, zu einem Exoten.
© getty
Bruno Banani: Mit der Herren-Unterwäschen-Marke hat der Rennrodler Bruno Banani nicht viel zu tun. Vielmehr macht ihn der Fakt, dass er aus Tonga, einem südpazifischen Inselstaat, kommt und Wintersportler ist, zu einem Exoten.
Luis Carrasco Arena: Der Mexikaner wurde mit 38 Jahren bei den Winterspielen in Salt Lake City 25. im Skeleton. Danach wechselte er den Sport und wurde Langläufer. Bei der WM 2019 war er mit 55 Jahren ältester Teilnehmer, ist heute noch aktiv.
© getty
Luis Carrasco Arena: Der Mexikaner wurde mit 38 Jahren bei den Winterspielen in Salt Lake City 25. im Skeleton. Danach wechselte er den Sport und wurde Langläufer. Bei der WM 2019 war er mit 55 Jahren ältester Teilnehmer, ist heute noch aktiv.
Iginia Boccalandro: Wurde 1998 zur ersten venezolanischen Rodlerin bei Olympischen Winterspielen. 2002 war sie dann im Alter von 42 Jahren und mit 108 Kilogramm Körpergewicht erneut bei Olympia mit dabei. Im selben Jahr war sie Fahnenträgerin.
© getty
Iginia Boccalandro: Wurde 1998 zur ersten venezolanischen Rodlerin bei Olympischen Winterspielen. 2002 war sie dann im Alter von 42 Jahren und mit 108 Kilogramm Körpergewicht erneut bei Olympia mit dabei. Im selben Jahr war sie Fahnenträgerin.
Hubertus von Hohenlohe: Tritt heute noch als 62-Jähriger für Mexiko an und feierte in den 1980ern solide Ergebnisse im Ski-Weltcup. In der Kombination etwa fuhr er fünfmal in die Top 10. Darf sogar noch auf einen Start in Peking hoffen.
© getty
Hubertus von Hohenlohe: Tritt heute noch als 62-Jähriger für Mexiko an und feierte in den 1980ern solide Ergebnisse im Ski-Weltcup. In der Kombination etwa fuhr er fünfmal in die Top 10. Darf sogar noch auf einen Start in Peking hoffen.
Lamine Gueye: War in Sarajevo 1984 der erste senegalesische Winter-Olympionike überhaupt. Ließ als Skirennfahrer im Riesenslalom ganze 19 Starter hinter sich, in der Abfahrt waren neun langsamer als Gueye. War auch 1992 und 1994 mit dabei.
© getty
Lamine Gueye: War in Sarajevo 1984 der erste senegalesische Winter-Olympionike überhaupt. Ließ als Skirennfahrer im Riesenslalom ganze 19 Starter hinter sich, in der Abfahrt waren neun langsamer als Gueye. War auch 1992 und 1994 mit dabei.
Ilhan Mansiz: Kam in Kempten als Sohn zweier türkischer Zuwanderer zur Welt. Spielte für die türkische Fußball-Nationalmannschaft, ehe er seinen Fokus nach seinem Karierende auf Eiskunstlauf richtete, um mit Partnerin Olga Bestandigova ein Duo zu bilden.
© getty
Ilhan Mansiz: Kam in Kempten als Sohn zweier türkischer Zuwanderer zur Welt. Spielte für die türkische Fußball-Nationalmannschaft, ehe er seinen Fokus nach seinem Karierende auf Eiskunstlauf richtete, um mit Partnerin Olga Bestandigova ein Duo zu bilden.
Ion Tiriac: Der Rumäne war jahrelang als Manager an der Seite von Boris Becker tätig, spielte selbst ebenfalls Tennis. Bevor er jedoch zum Schläger griff, war er Eishockeyspieler. 1964 vertrat er sein Land bei den Olympischen Spielen in Innsbruck.
© getty
Ion Tiriac: Der Rumäne war jahrelang als Manager an der Seite von Boris Becker tätig, spielte selbst ebenfalls Tennis. Bevor er jedoch zum Schläger griff, war er Eishockeyspieler. 1964 vertrat er sein Land bei den Olympischen Spielen in Innsbruck.
Adrian Solano: Ohne Skilanglauf-Praxis trat der Venezolaner bei der WM in Lahti an, was man ihm bereits am Start anerkennen konnte. Trotz zahlreicher Stürze und beschädigtem Material lief Solano erhobenen Hauptes über die Ziellinie.
© getty
Adrian Solano: Ohne Skilanglauf-Praxis trat der Venezolaner bei der WM in Lahti an, was man ihm bereits am Start anerkennen konnte. Trotz zahlreicher Stürze und beschädigtem Material lief Solano erhobenen Hauptes über die Ziellinie.
Pita Taufatofua: Ähnlich verlief die Geschichte bei Taufatofua. Auch der Tongaer hatte nicht viel Zeit auf den Langlaufskiern verbracht, durfte jedoch wie Solano ebenfalls in Lahti ran. Ein Jahr später erfüllte er sich schließlich seinen Olympia-Traum.
© getty
Pita Taufatofua: Ähnlich verlief die Geschichte bei Taufatofua. Auch der Tongaer hatte nicht viel Zeit auf den Langlaufskiern verbracht, durfte jedoch wie Solano ebenfalls in Lahti ran. Ein Jahr später erfüllte er sich schließlich seinen Olympia-Traum.
Nico Polychronidis: Vater ist Grieche, Mutter ist Deutsche - er selbst ist im Allgäu aufgewachsen. War der erste Skispringer, der für Griechenland Auftritte bei einer WM und bei Olympia feiern durfte. Mittlerweile nicht mehr aktiv.
© getty
Nico Polychronidis: Vater ist Grieche, Mutter ist Deutsche - er selbst ist im Allgäu aufgewachsen. War der erste Skispringer, der für Griechenland Auftritte bei einer WM und bei Olympia feiern durfte. Mittlerweile nicht mehr aktiv.
Edwin Moses: Der Amerikaner dominierte lange Zeit den 400m-Hürdenlauf, so dass er sich nach seiner Karriere auf der Laufbahn eine neue Herausforderung als Bremser im Zweierbob suchte. Seine beste Platzierung erreichte er beim Weltcup in Winterberg (3.)
© getty
Edwin Moses: Der Amerikaner dominierte lange Zeit den 400m-Hürdenlauf, so dass er sich nach seiner Karriere auf der Laufbahn eine neue Herausforderung als Bremser im Zweierbob suchte. Seine beste Platzierung erreichte er beim Weltcup in Winterberg (3.)
Andreas Razafimahatratra: Der Mann aus Madagaskar repräsentierte 2019 bei der WM in Seefeld (Österreich) als erster Skilangläufer sein Land. In der Qualifikation wurde Razafimahatratra starker 49. von insgesamt 57 Teilnehmern.
© getty
Andreas Razafimahatratra: Der Mann aus Madagaskar repräsentierte 2019 bei der WM in Seefeld (Österreich) als erster Skilangläufer sein Land. In der Qualifikation wurde Razafimahatratra starker 49. von insgesamt 57 Teilnehmern.
Farzaneh Rezasoltani: Der Iran ist zwar nicht dafür bekannt, eine Wintersportnation zu sein. Das hielt Rezasoltani trotzdem nicht auf, bei den Olympischen Spielen in Sotschi im Langlauf als 73. unter großem Jubel über die Ziellinie zu fahren.
© getty
Farzaneh Rezasoltani: Der Iran ist zwar nicht dafür bekannt, eine Wintersportnation zu sein. Das hielt Rezasoltani trotzdem nicht auf, bei den Olympischen Spielen in Sotschi im Langlauf als 73. unter großem Jubel über die Ziellinie zu fahren.
Klaus Jungbluth Rodriguez: Gründete in seinem Heimatland Ecuador den nationalen Skiverband. 2018 wurde er dann zum ersten Winter-Olympiastarter Ecuadors, als er in Pyeongchang antrat. Rodriguez war zudem auch Fahnenträger.
© getty
Klaus Jungbluth Rodriguez: Gründete in seinem Heimatland Ecuador den nationalen Skiverband. 2018 wurde er dann zum ersten Winter-Olympiastarter Ecuadors, als er in Pyeongchang antrat. Rodriguez war zudem auch Fahnenträger.
1 / 1
Werbung
SPOX Fallback Ads, Eigenwerbung
Werbung
SPOX Fallback Ads, Eigenwerbung