Olympia

Mehrheit der Bürger Tokios gegen angestrebten Olympia-Termin

SID
Die Olympischen Spiele 2020 in Tokio wurden aufgrund der Coronavirus-Pandemie um ein Jahr auf 2021 verschoben.

Etwas mehr als die Hälfte der Einwohner Tokios ist gegen die geplante Ausrichtung der in den Sommer 2021 verlegten Olympischen Spiele in der japanischen Hauptstadt. Das ergab eine Umfrage zweier japanischer Nachrichtenunternehmen.

In dieser sprachen sich 51,7 Prozent für eine erneute Verschiebung oder eine Absage der Spiele aus. 46,3 Prozent befürworteten den angestrebten Zeitraum zwischen dem 23. Juli und 8. August 2021.

Konkret sind 27,7 Prozent der Teilnehmer für eine endgültige Absage, während 24 Prozent eine erneute Verlegung bevorzugen würden. 31,1 Prozent plädierten bei der Telefonumfrage dafür, dass Olympia in verkleinerter Form, auch ohne Zuschauer, stattfinden sollte. Sogenannte "Geisterspiele" möchte das Internationale Olympische Komitee (IOC) jedoch vermeiden.

Zuletzt waren die Zweifel an der Austragung der Spiele größer geworden. John Coates, Leiter der IOC-Koordinationskommission, erklärte, dass selbst die Herstellung eines Impfstoffes gegen das Coronavirus die Spiele womöglich nicht retten könnte.

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