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Olympia

33 Olympia-Pferde wohlbehalten in Hongkong

SID
Isabell, Werth, Dressur
© Getty

Hongkong - Ein Teil der Hauptdarsteller hat den ersten schwierigen Akt auf dem Weg zu den olympischen Reit-Wettbewerben in Hongkong erfolgreich gemeistert.

Insgesamt 33 Pferde aus Deutschland, Belgien, Kanada, Dänemark, Südkorea, den Niederlanden und der Schweiz sind nach dem Flug - begleitet von 15 Betreuern - nach Angaben der Internationalen Reiter-Vereinigung (FEI) gesund aus den Jets geführt worden.

Das Fazit gilt erfreulicherweise auch für die von Dressur-Olympiasiegerin Isabell Werth (Rheinberg) begleiteten deutschen Rösser. "Alle haben den Flug gut überstanden", bestätigte Bernhard Schwank, Leistungssportdirektor des Deutschen Olympischen Sport-Bundes (DOSB), in Peking.

Beim olympischen Reitturnier in Hongkong gehen insgesamt 229 Pferde an den Start. Die letzten sollen am 6. August ankommen.

Pferde in Quarantäne

Nach der Ankunft wurden die Pferde vorläufigen Quarantäne-Tests unterzogen und danach in klimatisierten Boxen zum Wettkampfort in Sha Tin gebracht.

"Unsere Erfahrungen aus den letztjährigen Testwettbewerben haben sich als nützlich erwiesen. Wir sind auf alle Bedingungen mit Hitze oder Luftfeuchtigkeit vorbereitet", sagte Reiterchef Lam Woon-kwong. Der Hong Kong Jockey Club und Veterinär-Teams der FEI würden sich auch weiterhin intensiv um die Gesundheit der Pferder bemühen.

Flug gut überstanden

Die Verfassung der Tiere nach dem langen Flug wurde von den Verantwortlichen als "bemerkenswert gut" eingestuft. Das ist nicht selbstverständlich, da Langzeitflüge für ein Großteil der Pferde purer Stress sind.

"Die meisten verbringen die Zeit in der Luft stehend, obwohl sie die Möglichkeit hätten, sich hinzulegen", berichtete Olympiasieger Ludger Beerbaum (Riesenbeck) am Samstagabend im ZDF-Sportstudio.

Die FEI hat den Teilnehmern erstmals bei Olympia medizinische Tests für ihre Pferde angeboten, die innerhalb von zwölf Stunden nach der Ankunft am Olympia-Ort vorgenommen werden. Sie sollen eventuellen Medikamentenverstößen während der olympischen Reitwettbewerbe vorbeugen.

Die Tests werden von einem FEI-Referenzlabor in Hongkong ausgewertet und sind für die Olympia-Pferde kostenlos.

 

 

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