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Wintersport

Streif: Darum fuhr Marcel Hirscher als Vorläufer bei der Abfahrt in Kitzbühel

Von Alexander Hagl
Marcel Hirscher war auf der Streif als Vorläufer aktiv.

Marcel Hirscher steht wieder auf Skiern bei einem Weltcup. In Kitzbühel ging der Österreicher als Vorläufer für die Abfahrt an den Start. Kommt es zu einem Comeback oder warum fuhr er auf der Streif?

Die Streif in Kitzbühel bietet seit jeher Spektakel. Sei es durch Aktionen von Bode Miller, der über die Plane gefahren ist, gehörige Prominenz im Zuschauerraum oder schlimme Stürze.

Im Jahr 2022 sorgte Marcel Hirscher schon vor den Rennen für Aufsehen. Der Österreicher, de eigentlich seine Karriere 2019 beendet hat, ging in Kitzbühel an den Start. Ein Comeback im Weltcup-Zirkus ist aber unwahrscheinlich.

Streif: Darum fuhr Marcel Hirscher als Vorläufer bei der Abfahrt in Kitzbühel

Hirscher fuhr nicht im offiziellen Rennen, sondern testete als Vorläufer Mausefalle, Steilhang, Alte Schneise und Co.. Sowohl beim Training am Mittwoch als auch beim Rennen am Freitag war er im Einsatz.

"Kitzbühel war für mich immer schon das letzte große Abenteuer, was das Skifahren betrifft. Dieses Erlebnis, die Erfahrung Streif fehlte mir eigentlich noch. Dieser Mythos hat absolut seine Berechtigung und als sehr erfolgreicher Skiläufer willst du auch dort mitsprechen können. Für mich war klar, wenn ich jemals die Chance habe, hier mitzufahren, dann muss ich sie nützen. Es ist ein riesiges Privileg. Hut ab vor jedem Abfahrer, Männer oder Frauen. Es ist schon eine wahnsinnige Herausforderung, was den Mut betrifft", sagte er im Interview mit dem ORF.

Hirscher erlaubte sich dabei einen Scherz. Auf der Startliste tauchte er nämlich unter dem Namen "Lars Tragl" aus Schweden auf. Auf Österreich ausgesprochen bedeutet das "leerer Kasten". Hirschers Auftritt auf der Streif hatte jedoch nicht nur Spaß-Charakter.

Streif: Darum fuhr Marcel Hirscher als Vorläufer bei der Abfahrt in Kitzbühel - Test für eigene Ski-Marke

Der achtmalige Gesamtweltcupsieger arbeitet aktuell an seiner eigenen Ski-Marke "Van Deer". Mit der will er künftig Weltcup-Fahrer ausrüsten.

Deswegen testete er den Ski auf der gefährlichsten Abfahrt der Welt. Damit erhofft er sich Erkenntnisse für die Weiterentwicklung.

"Man darf nicht erwarten, dass wir morgen Weltcup-Rennen gewinnen. Aber das wäre das Ziel. Auf das freuen wir uns, auf das arbeiten wir hin", sagte Hirscher gegenüber Ö24. Sein Vater Ferdinand, sein Bruder Leon und sein Manager Dominic Tritscher sind zudem am Projekt beteiligt.

Streif: Darum fuhr Marcel Hirscher als Vorläufer bei der Abfahrt in Kitzbühel - Hirscher weit weg von der Siegerzeit

Konkurrenzfähig war Hirscher übrigens auf der Streif nicht. Bei der Übertragung im ORF wurde die Zeit des Österreichers mitgestoppt. Am Ende war er gut sechs Sekunden langsamer als der Sieger Aleksander Aamodt Kilde.

"Wenn man nicht um Zeit fahren muss, dann ist es schon toll. Ob ich eine Sekunde schneller oder langsamer gewesen wäre, das war mir egal", sagte Hirscher nach seiner Fahrt im ORF.

Streif 2022: Abfahrt in Kitzbühel im Liveticker

Bei SPOX könnt Ihr die gesamte Abfahrt am Hahnenkamm im Liveticker verfolgen. Wir tickern alle Fahrer auf der Streif.

Hier geht es zum Liveticker der Streif in Kitzbühel.

Streif 2022: Zeitplan in Kitzbühel

Zwei Abfahrtstrainings gab es unter der Woche, ehe das erste Rennen am Freitag anstand. Aleksander Aamodt Kilde gewann die verkürzte Abfahrt mit Start an der Mausefalle.

Für den weiteren Verlauf des Wochenendes gab es dann eine Änderung. Aufgrund des angesagten Schneefalls am Samstag wurde die zweite Abfahrt auf den Sonntag gelegt. Stattdessen wurde der Slalom ausgetragen, den sensationell der Brite Dave Ryding für sich entschied.

TageDatumUhrzeitEreignis
Mittwoch19. Januar 202211.30 UhrAbfahrtstraining
Donnerstag20. Januar 202211.30 UhrAbfahrtstraining
Freitag21. Januar 202211.30 UhrKitzbühel Abfahrt
Samstag22. Januar 202210.30 Uhr - zweiter Durchgang ab 13.30 UhrSlalom
Sonntag23. Januar 202213.30 UhrStreif Original Abfahrt
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