Cookie-Einstellungen
Wintersport

Geiger gewinnt zweites Skifliegen in Planica - Eisenbichler Achter

Von SPOX
Karl Geiger siegte in Planica.

Beim zweiten Skifliegen in Planica war Karl Geiger nicht zu schlagen. Wegen widriger Windverhältnisse wurde das Springen in nur einem Durchgang entschieden.

Skiflug-Weltmeister Karl Geiger hat den zweiten Wettbewerb beim Weltcup-Finale im slowenischen Planica gewonnen und seinen dritten Saisonsieg gefeiert.

Der Oberstdorfer setzte sich am Freitag nach einem gewerteten Durchgang mit einer Weite von 232,0 m (237,3 Punkte) vor dem Japaner Ryoyu Kobayashi (231,0/227,7) und Lokalmatador Bor Pavlovcic (227,5/225,2) durch.

Das Finale auf der legendären "Letalnica" wurde einen Tag nach dem schrecklichen Sturz des Norwegers Daniel Andre Tande wegen zu starken Windes sowie Dunkelheit abgesagt. Der 27-jährige Norweger war für 24 Stunden ins künstliche Koma versetzt worden, befindet sich nach seiner schlimmen Bruchlandung im Probedurchgang am Donnerstag aber wohl wieder auf dem Weg der Besserung. Am Samstagmorgen soll er aus seiner Langzeitnarkose aufgeweckt werden.

Zuvor hatte sich Team-Weltmeister Geiger im Dezember ebenfalls in Planica zum Skiflug-Weltmeister gekrönt, außerdem feierte der 28-Jährige beim Auftakt der Vierschanzentournee in Oberstdorf einen Einzel-Sieg.

Karl Geiger muss wegen Defekt am Schuh improvisieren

"Der Sprung war saugut", freute sich Skiflug-Weltmeister Geiger: "Ich war sehr motiviert, es war echt nicht einfach vom Tag."

Erschwerend kam beim Doppelweltmeister von Oberstdorf hinzu, dass bei einem Schuh die Plastikschnalle gerissen war und er improvisieren musste. "Ich war echt ein bisschen nervös, weil mir oben ein Material-Missgeschick passiert ist", erzählte er im ZDF: "Aber ich konnte es gut improvisieren." Ausgestattet mit einem Metallring eines Autoschlüssels von einem Kontrolleur war der Improvisator nicht zu schlagen. "Es funktioniert ganz gut, ich überlege, ob ich es lasse", ergänzte Geiger mit einem Lächeln.

Markus Eisenbichler diesmal nur Achter

Markus Eisenbichler, am Donnerstag noch Zweiter, musste sich nach einem Flug auf 223,0 m mit Platz acht begnügen. Pius Paschke durfte bei viel Rückenwind als 20. zufrieden sein, Severin Freund belegte den 27. Platz. Martin Hamann als 39. und Constantin Schmid als 42. landeten im abgeschlagenen Feld.

Zuvor hatte die Qualifikation für den zweiten Wettbewerb im "Tal der Schanzen" wegen des böigen Windes bereits abgesagt werden müssen. Am Samstag (10.00 Uhr) steht ein Teamwettbewerb auf dem Programm, ehe ein weiteres Einzel-Fliegen am Sonntag (10 Uhr im LIVETICKER) den langen WM-Winter abschließt.

Skispringen: 2. Skifliegen in Planica -Endstand

PlatzNameNationNote
1Karl GeigerDeutschland237,2
2Ryoyu KobayashiJapan227,7
3Bor PavlovicSlowenien225,2
4Domen PrevcSlowenien222,8
5Robert JohanssonNorwegen218,8

Skispringen: 2. Skifliegen in Planica zum Nachlesen im Ticker

Ryoyu Kobayaski (JPN)

Ein Athlet steht mit Ryoyu Kobayashi noch oben und auch bei ihm hat sich der Trainer für Gate elf entschieden. Was kann er daraus hinbringen? Über die 228 Meter geht Kobayashi und wird damit die Punkte für das Gate bekommen. Geiger aber kann er nicht abfangen nach 231 Metern und es wird Platz zwei für den Japaner!

Markus Eisenbichler (GER)

Auch Markus Eisenbichler wird mit einem Gate weniger losgeschickt. Er kann das aber nicht so umsetzen wie der Teamkollege und muss bei 223 Metern landen. Somit gibt es dann auch keine Pluspunkte für das Gate und Eisenbichler landet auf Position sieben.

Karl Geiger (GER)

Ärger beim DSV-Cheftrainer! Er hatte sich dafür entschieden, Geiger mit einem Gate weniger Anlauf loszuschicken und bis man den Startbalken in der richtigen Position hat, vergeht viel Zeit. Geiger aber bleibt locker und knallt trotzdem noch die 232 Meter hin! Die Noten sind richtig hoch und es gibt dreimal die 19.5. Geiger geht in Führung und wird heute sicher auf dem Podest stehen. Über die Position entscheiden jetzt Eisenbichler und Kobayashi.

Michael Hayböck (AUT)

Michael Hayböck ist der nächste Starter, der nach dem Podest greifen möchte. Am Schanzentisch kommt er gut weg, danach aber läuft bei dem Österreicher wenig und immer wieder muss er in seinen Sprung eingreifen, um das System stabil zu halten. Bei 215 Metern ist für ihn bereits der Sprung beendet.

Bor Pavlovcic (SLO)

Bor Pavlovcic hat auf den ersten Metern einiges zu tun, damit sein Sprungsystem stabil bleibt, danach aber macht dem Slowenen kaum einer was vor und er setzt sich nach 227,5 Metern bei viel Rückenwind knapp an die Spitze des Feldes!

Daniel Huber (AUT)

Daniel Huber kann mit den Athleten vor sich nicht mitgehen, lässt mit 220 Metern aber auch nicht komplett aus und wird heute einen Platz unter den besten Zehn mitnehmen können.

Robert Johansson (NOR)

Robert Johansson hat es auch nicht einfach und wird sich ebenfalls bei Rückenwind beweisen müssen. 228 Meter bräuchte er, um sich von Domen Prevc zu schieben. Ganz gelingen tut ihm diese Weite allerdings nicht und nach 225 Metern muss er sich mit vier Punkten Rückstand knapp hinter Prevc einrangieren.

Domen Prevc (SLO)

Domen Prevc hat es kurz darauf wieder deutlich schwieriger von den Verhältnissen und wird mit starken Rückenwind abgelassen. Das hält ihn aber nicht auf und er zieht seinen Sprung mit viel Mut noch auf 223,5 Meter hinunter. Durch 16,6 Pluspunkte für den Wind reicht diese Weite, um sich an die Eins zu setzen!

Yukiya Sato (JPN)

Der erste Angriff auf die Führung von Zyla lässt aber nicht lange auf sich warten! Yukiya Sato kommt ebenfalls richtig gut in seinen Flug hinein und knallt die 237,5 Meter hin. Die Abzüge für den Wind sind geringer als bei Zyla, die Haltungsnoten hoch. Ist er der neue Führende? Ja. Mit 3,3 Punkten geht Sato an den Polen vorbei.

Piotr Zyla (POL)

Piotr Zyla setzt den Angriff in Richtung Podest am heutigen Tag! Der Pole hat auch einen guten Aufwind, lässt sich davon tragen und setzt bei 239 Metern den Telemark butterweich in den Schnee. Er übernimmt die Führung und wird jetzt gespannt warten, was die Konkurrenz noch abliefern kann.

Johann Andre Forfang (NOR)

Johann Andre Forfang lässt es richtig krachen und segelt bis auf 237,5 Meter hinunter. Die Noten sind nicht optimal und auch für den Wind bekommt er einiges abgezogen. Wo kommt er damit raus? Platz vier mit 4,1 Punkten Rückstand.

Mikhail Nazarov (RUS)

Mikhail Nazarov kommt mit 213,5 Metern zwar weiter als vorhin Paschke, durch weniger Pluspunkte für den Wind ist sein Flug aber in der Summe weniger wert und er landet hinter dem DSV-Springer. Punkte wird aber auch er mitnehmen können.

Pius Paschke (GER)

Wolny hatte es gerade gut von den Winden, Pius Paschke wenige Sekunden richtig schwer. Er muss damit schon alles sauber hinbringen, damit es auf eine gute Weite gehen kann. Mit 207,5 Metern und 15,2 Pluspunkten für den Rückenwind rangiert sich Paschke schließlich auf der Neun ein und wird zumindest auch heute punkten können.

Jakub Wolny (POL)

Jakub Wolny hatte schon am Donnerstag richtig weite Flüge hinstellen können und auch heute kommt der 25-Jährige wieder richtig ins fliegen! Bis auf 237 Meter geht es hinunter. Er ärgert sich im Auslauf, dass er den Telemark nicht gesetzt hat, für die Führung aber reicht es aber dennoch!

Constantin Schmid (GER)

Die Bedingungen sind gar nicht so übel und eigentlich könnte ein weiter Flug für Constantin Schmid möglich sein. Der Youngster im deutschen Team kommt ordentlich in den Flug rein, unten aber geht es dann doch recht schnell wieder in Richtung Hang. Mehr als 206,5 Meter werden es nicht für Schmid und mit Punkten wird es nichts werden.

Kein Finaldurchgang

Während mit Schmid der nächste Springer auf seine Freigabe wartet, steht inzwischen fest, dass es keinen Finaldurchgang geben muss. Das Ergebnis des ersten Durchgangs wird über den Sieger entscheiden.

Naoki Nakamura (JPN)

Naoki Nakamura konnte schon gestern mit guten Flügen überzeugen und auch heute kann der 24-jährige Japaner einen richtig sauberen Flug abliefern. Es geht bis auf 225,5 Meter hinunter und auch die Haltungswerte sind mit dreimal der 19.5 top. Ganz nach vorne geht es aber durch Abzüge für Aufwind nicht.

Ziga Jelar (SLO)

Bei Ziga Jelar läuft es deutlich besser und der Slowene liefert den nächsten weiten Flug ab. Mit 223 Metern muss er sich nur seinem Landsmann Prevc geschlagen geben.

Andrzej Stekala (POL)

Andrzej Stekala zuckt bei der Ausfahrt mit den Armen und weiß nicht so recht, was er da falsch gemacht hat. Ein Fehler lag aber auf jeden Fall am Absprung, den er nicht optimal erwischt hatte. 203,5 Meter, mehr werden es nicht.

Peter Prevc (SLO)

Es gibt einen Führungswechsel! Peter Prevc springt mit 216 Metern zwar nicht in den ganz hohen Bereich hinein, der 28-Jährige hatte es von den Winden aber richtig schwer. Entsprechend ist dann sein Versuch viel wert und bringt ihm mit 3,5 Punkten die Führung vor Klimov und Kubacki ein.

Junshiro Kobayashi (JPN)

Junshiro Kobayashi hat es jetzt aber mal so richtig schwer von den Bedingungen. Bei starken Aufwind wird der Japaner über die Schanze geschickt und da sind die 199,5 Meter gar nicht so wenig wert. 18,3 Punkte bekam er da für den Wind oben drauf. Zum Vergleich: Cene Prevc bekam 15 Punkte abgezogen.

Artti Aigro (EST)

Artti Aigro kristallisiert sich auch so langsam als einer der Fliegertypen heraus. Der junge Este setzt den Flug gut an, muss in der Luft zwar ein wenig korrigieren, kann aber immerhin noch die 214 Meter hinbringen.

Markus Schiffner (AUT)

Markus Schiffner dürfte mit seiner Leistung deutlich zufriedener sein. Er liefert seinen bisher besten Flug auf der Anlage in Planica ab und es geht für ihn bis auf 217,5 Meter.

Stefan Kraft (AUT)

Stefan Kraft hat es von den Winden besser und auch der Sprung des ÖSV-Springers sind deutlich besser aus, als das, was er gestern geliefert hat. Nach 215,5 Metern aber sind ihm die Punkte heute noch nicht sicher.

Jan Hörl (AUT)

Auch Jan Hörl werden die Punkte heute verwehrt bleiben! Am Schanzentisch ist er viel zu spät dran und büßt dadurch richtig an Geschwindigkeit ein. Als dann auch noch relativ viel Rückenwind herrscht, geht es bei ihm nicht viel weiter als 173,5 Meter.

Tilen Bartol (SLO)

Der nächste Slowene ist schon in der Luft, Bartol kann aber nicht an die Teamkollegen anschließen. Nach recht kurzen 200,5 Metern wird er nicht in die Top 30 eindringen können.

Cene Prevc (SLO)

Cene Prevc zieht nach und auch er liefert einen richtig starken Flug ab! Er legt den Kopf weit zwischen den Skiern und macht volle Attacke, die ihn bis auf 232,5 Meter trägt. Das ist die beste Weite des Durchgangs, reicht durch doch deutliche Abzüge für viel Aufwind aber nicht für ganz vorne. Mit 7,6 Punkten Rückstand ist er Sechster.

Lovro Kos (SLO)

Der 21-Jährige zeigt auch heute wieder, dass die Slowenen sich auch um den Nachwuchs kaum Sorgen machen müssen. Er kommt richtig gut vom Tisch weg, liefert eine tolle Flugphase ab und brennt die 220 Meter hin. Die Noten sind ebenfalls hoch, für den Wind aber gibt es ein paar Abzüge, womit er dann knapp hinter Teamkollege Lanisek landet.

Anze Lanisek (SLO)

Anze Lanisek war mit seiner Leistung am Donnerstag so gar nicht glücklich und geht heute mit viel Wut im Bauch an den Start. Auf den ersten Metern aber passt bei ihm nicht alles zusammen und er muss schon früh eingreifen. 212 Meter springen zwar noch raus, seine Ansprüche sind aber sicher auch andere.

Timi Zajc (SLO)

Timi Zajc ist als nächster Slowene in der Luft. Er aber wird den heutigen Tag nicht mit einem positiven Ergebnis abschließen. Bei viel Rückenwind hat Zajc doch recht viel zu tun und mehr als 201,5 Meter kommen für ihn nicht raus.

Anže Semenič (SLO)

Anže Semenič musste vor seinem Flug einmal wieder runter vom Startbalken, beim zweiten Anlauf aber darf er losfahren. Am Absprung ist er richtig spät dran, im Flug aber kann er das gut ausbügeln und segelt immerhin noch bis auf 217 Meter hinunter. Momentan reicht das für Position vier in der Zwischenwertung.

Eetu Nousiainen (FIN)

Eetu Nousiainen wird sich auch bei etwas mehr Rückenwind beweisen müssen. Mit 200 Metern aber ist er alles andere als glücklich und winkt nach seinem Sprung im Auslauf enttäuscht ab. Mit derzeit Platz 17 sind die Chancen auf die Punkte gering.

Simon Ammann (SUI)

Simon Ammann hat es jetzt nicht gerade einfach und der Routinier muss bei viel Rückenwind über den Schanzentisch. Am Absprung passt das Timing nicht ganz, in der Luft aber ist Ammann ordentlich dabei und schafft es immerhin noch bis auf 203,5 Meter hinunter.

Martin Hamann (GER)

Und schon ist Martin Hamann in der Luft. Er möchte sich heute für die Mannschaft beweisen. Mit 202,5 Metern aber drückt er sich dem Cheftrainer nicht unbedingt auf und wird wohl den Fight gegen die Teamkollegen verlieren.

Valentin Foubert (FRA)

Valentin Foubert bekommt die Freigabe von Jury und Trainer und macht sich als nächster Springer auf. Weit hinunter geht es beim jungen Franzosen aber nicht. Er arbeitet viel gegen sein Material und bei 176 Metern ist sein Flug schon wieder vorbei.

Severin Freund (GER)

Die Jury hält das Tempo hoch und mit Severin Freund ist bereits der nächste Starter in der Luft. Mit 210,5 Metern kommt er in den Bereich der Besten nicht hinein, durch viele Pluspunkte für Rückenwind ist die Weite aber noch einiges wert. Aktuell ist Freund Vierter in der Zwischenwertung.

Halvor Egner Granerud (NOR)

Kurz nach dem Schanzentisch muss Halvor Egner Granerund eingreifen, nachdem er schief vom Schanzentisch wegkommt. Das kostet dann Geschwindigkeit und Weite. Mit 221,5 Metern aber geht es zumindest deutlich besser als noch am gestrigen Wettkampftag.

Klemens Muranka (POL)

Klemens Muranka wird sicher auch nicht ganz zufrieden sein, mit dem, was er abgeliefert hat. Der Pole bleibt nach 199,5 Metern haarscharf unter der 200-Meter-Marke und auch in den Noten kann er nicht viel rausholen.

Antti Aalto (FIN)

Antti Aalto blickt mit einer versteinerten Miene in die Kameras. Schon seit seinem ersten Flug passt es in Planica nicht so recht zusammen und auch im Wettkampf ist heute nicht viel mehr drin. Bereits vor der 180-Meter-Marke stellt er seine Latten schon wieder in den Schnee.

Keiichi Sato (JPN)

Keiichi Sato kommt gut durch die erste Phase am Schanzentisch und auch danach kann der junge Japaner einen sicheren und sauberen Flug hinstellen. Mit 213,5 Metern geht es auch für ihn weit nach vorne. In Führung ist übrigens weiterhin Klimov.

Benjamin Oestvold (NOR)

Der 20-jährige Norweger hatte schon in den ersten Flugtagen in Planica noch nicht die weiten Flüge hinbringen können. Auch heute hat er schon ab dem ersten Meter richtig zu tun und muss am Ende relativ früh die Landung hinstellen.

Philipp Aschenwald (AUT)

Philipp Aschenwald verhaut seinen Absprung völlig und auch in der Luft kommt er nicht immer perfekt durch. Nach 215 Metern läuft es aber zumindest besser als in den letzten Tagen.

Jarkko Määttä (FIN)

Jarkko Määttä konnte sich am Mittwoch nicht für den Wettkampf qualifizieren, heute läuft es für den finnischen Springer deutlich besser. Er kommt gut vom Tisch weg, liegt sehr gut in der Luft und bringt die 216,5 Meter, die Platz drei wert sind.

Denis Kornilov (RUS)

Denis Kornilov muss dann wieder warten, da der Wind außerhalb des Korridors liegt. Als er die Freigabe bekommt, hat er einen leichten Rückenwind. Kornilov erwischt den Absprung oben nicht und hat auch in der Luft einiges zu tun, um sein System stabil zu halten. Mit 195,5 Metern ist er alles andere und zufrieden.

Dawid Kubacki (POL)

Gestern ging für Dawid Kubacki so gar nichts auf der Schanze in Planica. Heute zeigt der Pole, was er wirklich drauf hat! Die Absprungphase gestaltet Kubacki viel besser und es geht mit einer guten Höhe in den Flug hinein. Erst nach 230 Metern ist für ihn Schluss. Auch die Noten sind richtig hoch und er nimmt zweimal die 19.0 und einmal die 19.5 mit. In Führung aber geht er nicht. Die bleibt bei Klimov, der 0,3 Punkte mehr holte.

Sabirzhan Muminov (KAZ)

Sabirzhan Muminov kann diese Marke nicht erreichen und für den 26-Jährigen aus Kasachstan ist der Flug bereits bei 174 Metern wieder zu Ende. Er sortiert sich auf einem der letzten Plätze in der Zwischenwertung ein.

Vladimir Zografski (BUL)

Vladimir Zografski schafft es auch die 200er-Marke zu überfliegen, wenn er auch mit 203,5 Metern nicht in den Bereich von Deschwanden hineinfliegen kann. Mit aktuell Platz neun wird er noch zittern müssen, ob e heute für Punkte reicht.

Gregor Deschwanden (SUI)

Gregor Deschwanden wird als nächster Starter runtergeschickt und bei ihm geht es zum ersten Mal wieder richtig weit! Mit 210 Metern muss er sich nur knapp hinter Stoch und Lindvik einreihen und übernimmt Platz vier in der Zwischenwertung.

Niko Kytösaho (FIN)

Niko Kytösaho wartet nun auch schon fast zehn Minuten auf seinen Sprung und dürfte entsprechend angespannt sein. In der ersten Phase sind die Skier doch recht unruhig, er bleibt aber voll konzentriert und bringt den Versuch zumindest noch auf 200,5 Meter. Durch einige Pluspunkte für Rückenwind rangiert er sich damit auf Platz sechs ein.

Immer wieder Pausen

Immer wieder muss die Jury inzwischen Pausen machen, damit es für alle Athleten sicher bleibt. Kytösaho ist der nächste Springer, der nun schon lange am Schanzenturm wartet.

Matthew Soukup (CAN)

Auch Matthew Soukup kann die 200 Meter nicht überfliegen und wird somit keine Chance haben, es unter die besten 30 zu schaffen. Nach 187,5 Metern und niedrigen Noten rangiert er sich auf Platz zehn ein. In Führung liegt Klimov vor Stoch und Lindvik.

Roman-Sergeevich Trofimov (RUS)

Roman-Sergeevich Trofimov muss auch schon früh in seinen Flug eingreifen und der linke Arm geht weit nach hinten in der ersten Flugphase. Mit 195 Metern und Haltungsnoten im 17er-Bereich kann er nicht vorne eindringen und muss sich auf Platz sieben einsortieren.

Kevin Maltsev (EST)

Kevin Maltsev gibt seinen Sprung schon sehr früh verloren. Am Ansprung passt beim jungen Esten nicht viel zusammen und von diesem Moment an, bekommt er sein System nicht mehr richtig auf die Skier. Mit 178,5 Metern kommt er nicht in den Bereich, den er in den letzten Tagen gezeigt hatte.

Dominik Peter (SUI)

Jetzt ist Grün und der 19-Jährige muss in die Anlaufspur. Gut aber läuft der Flug nicht durch. Mit vielen kleinen Fehlern kommt Peter nicht weit hinunter und er muss bei 187,5 Metern den Telemark hinstellen.

Peter muss warten

Dominik Peter ist der Nächste, der erst einmal zuwarten muss, ehe die Ampel auf Grün schaltet. Es soll zunächst einen Vorspringer geben. Nach 36 Minuten sind erst 14 Athleten unten.

Evgeniy Klimov (RUS)

Es geht gerade gut und auch Evgeniy Klimov bekommt relativ schnell die Freigabe für seinen Flug. In dem hat der Russe mächtig zu tun und auf den ersten Metern schaukelt es ihn recht deutlich auf. Er bleibt aber voll drauf und schafft es noch bis auf 228 Meter hinunter. Mit 17 Punkten Vorsprung geht es an die Spitze.

Mathis Contamine (FRA)

Auch Mathis Contamine kann die 200 nicht knacken, angesichts von 191 Metern wird der 19-Jährige aber nicht unzufrieden auf den heutigen Tag blicken. 191 Meter sind eine neue persönliche Bestweite für ihn.

Yuken Iwasa (JPN)

Yuken Iwasa wartet noch auf seinen ersten Flug über die magische 200-Meter-Marke. Heute aber wird sie dem 21-Jährigen verwehrt bleiben. Nach 193 Metern und tiefen Noten im 17er-Bereich wird es auch sicherlich keine zweite Chance geben.

Casey Larson (USA)

Casey Larson geht als nächster Athlet über den Bakken. Der US-Amerikaner kommt gut vom Schanzentisch weg und auch die ersten Meter passen, dann aber folgt ein kleiner Fehler und er muss sich mit 162,5 Metern verabschieden.

Mackenzie Boyd-Clowes (CAN)

Mackenzie Boyd-Clowes bekommt die Freigabe und es geht in die Spur. Dort steht er recht hoch und kann so nicht viel Energie mit in den Flug nehmen. Der ist zwar stabil, geht aber nicht weiter als 200 Meter.

Wieder Pause

Mackenzie Boyd-Clowes währe eigentlich der nächste Springer, der hier über die Schanze muss. Da der Wind wieder stark rein weht, muss er zunächst warten.

Cestmir Kozisek (CZE)

Als einziger Tscheche beim Finale in Planica macht sich Cestmir Kozisek auf den Weg. Der Flug ist zwar stabil, aber auch sehr steil angesetzt, wodurch er dann auch schnell an Geschwindigkeit und Höhe verliert. Mit 182,5 Metern wird er nichts ausrichten können.

Ulrich Wohlgenannt (AUT)

Ulrich Wohlgenannt kommt an der Schanzentischkante nicht pünktlich weg und am Ende ist für ihn nicht der große Flug möglich. Nach 208 Metern wird es schwierig werden mit den Top 30 und Weltcuppunkten.

Marius Lindvik (NOR)

Da der Kasache Tkachenko auf den Start verzichtet, ist jetzt bereits Marius Lindvik and er Reihe. Der Absprung passt, auf den ersten Metern aber hat er mit sehr steil angestellten Skiern zu kämpfen und es bremst ihn ein wenig ein. Nach 215,5 Metern muss er sich knapp hinter Stoch einrangieren. Schöne Geste im Auslauf: Wie schon Granerud gestern, macht er die für Tande typische Geste nach einem Sprung in Richtung der Kameras.

Kamil Stoch (POL)

Knapp zehn Minuten musste Kamil Stoch jetzt auf seinen Sprung warten. Als er die Freigabe bekommt, hat er es gar nicht mal übel und ein schöner, stabiler Aufwind zieht rein. Mit den 212 Metern, die rausspringen wird er aber nicht zufrieden auf den Tag blicken. Da hat er sich sicherlich mehr vorgenommen.

Kamil Stoch (POL)

Mit Kamil Stoch sitzt der erste große Name auf dem Startbalken. Sofort los geht es für den Polen aber nicht. Der Wind weht jetzt doch recht stark rein und entsprechend muss er warten. Bis zu 6 m/s gibt es von der Seite.

Decker Dean (USA)

Decker Dean kommt hoch vom Schanzentisch weg, kann die Höhe aber nicht bis ins Tal bringen und nachdem die Skier doch mächtig aufkanten muss er bei 193 Metern die Landung hinbringen und landet 20 Punkte hinter Hauswirth.

Sandro Hauswirth (SUI)

Sandro Hauswirth war am Donnerstag die Schanze im Training richtig weit gesegelt und erst bei 237 Metern gelandet. Heute geht es für ihn nicht in diesen Bereich hinein, mit 203 Metern bei leichtem Rückenwind aber steht er nicht übel da. Er wird abwarten müssen, wozu das reicht.

Rok Justin (SLO)

Rok Justin steht heute vor dem letzten Sprung seiner Karriere und darf sich noch einmal auf der ganz großen Schanze beweisen. Mit 182 Metern bleibt ihm die magische Grenze aber verwehrt und er landet hinter dem jüngeren Teamkollegen.

Zak Mogel (SLO)

Zak Mogel ist der nächste Starter, der über die Schanze geht und auch er hat doch in der Luft viel zu tun, um seinen Versuch stabil runterzubringen. Nach 179,5 Metern bei recht viel Rückenwind geht es aber gleich mal um 28 Punkte am Teamkollegen vorbei. Der war unter leichtem Aufwind gesprungen.

Tjas Grlic (SLO)

Der junge Slowene Tjas Grilc ist es, der den Auftakt in den Wettkampf gibt. Gerade für ihn ist das heute noch einmal eine besondere Herausforderung, denn er bestreitet das erste Skifliegen seiner Karriere. Entsprechend schaukelt es in der Luft doch recht deutlich. Mit 171 Metern macht er seine Sache aber ordentlich.

Vor Beginn

Da heute nach dem Stand im Skiflugweltcup gesprungen wird, gibt es im 1. Durchgang eine bunte Mischung. Da einige Topstarter gestern den Sprung unter die Top 30 verpassten, müssten sie heute schon früher ran. Darunter unter anderem Stoch, Kubacki und Granerud.

Vor Beginn

Die Verhältnisse sind weiterhin recht wechselhaft in Planica und immer wieder ist der Wind außerhalb des Korridors. Bisher aber hält die Jury an der Startzeit von 15:30 Uhr fest.

Vor Beginn

Aus dem deutschen Team sind sechs Starter für den heutigen Wettkampf gemeldet, sollte der denn tatsächlich losgehen können. Zu Markus Eisenbichler, Karl Geiger, Pius Paschke und Constantin Schmid stoßen Martin Hamann und Severin Freund, die am Donnerstag nicht mitmischen konnten, nachdem sie in der Quali rausgeflogen waren.

Vor Beginn

Insgesamt hat sich der Wind in den letzten Minuten beruhigt. Problem sind aber die Böen, die hier ab und an doch mit hohen Geschwindigkeiten reinwehen und so auch eine Gefahr für die Athleten darstellen könnten.

Vor Beginn

Die Jury hat sich gerade zusammengesetzt und sich für eine weitere Startverschiebung entschieden. Nun möchte man um 15:30 Uhr mit dem 1. Durchgang beginnen.

Vor Beginn

Am zweiten Wettkampftag wird es für die Jury und die Athleten nicht unbedingt leichter. Der Wind ist deutlich stärker als am Donnerstag und die Qualifikation vor dem Wettkampf wurde bereits abgesagt. Der Start des 1. Durchgangs auf 15:15 Uhr verschoben. Um 15:00 Uhr möchte die Jury erneut zusammentreten. Wenn ein Wettkampf stattfinden kann, dann sollen alle 67 Athleten starten dürfen und nicht die sonst beim Skifliegen üblichen 40.

Vor Beginn

Daniel-Andre Tande überschattete den ersten Wettkampftag mit einem schweren Sturz. Der Norweger befindet sich inzwischen im künstlichen Koma, ist aber offenbar außer Lebensgefahr. Weitere Informationen gibt es hier.

Vor Beginn

Nach seinem Sieg ist Ryoyu Kobayashi erneut Favorit auf den heutigen Sieg. Der Japaner gewann mit einem Vorsprung von über sieben Punkten vor Eisenbichler. Geiger wurde Dritter.

Vor Beginn

Nur anderthalb Stunden vor dem Wettkampf findet die Qualifikation statt. Die DSV-Adler Severin Freund und Martin Hamann hatten diese zuletzt verpasst.

Vor Beginn

Hallo und herzlich willkommen zum Liveticker für das zweite Skifliegen in Plancia. Los geht's um 15 Uhr.

Skifliegen in Plancia: Der Endstand des ersten Wettkampfes

RangNameWeite Sprung 1Weite Sprung 2Punkte gesamt
1.Ryoyu Kobayashi235.5 m244.5 m452.5
2.Markus Eisenbichler232.5 m238.5 m445.1
3.Karl Geiger224.5 m238.0 m431.3
4.Michael Hayböck230.5 m227.0 m430.2
5.Bor Pavlovcic231.5 m228.5 m428.2

Skispringen: 2. Skifliegen in Planica heute im TV und Livestream

Sowohl das ZDF als auch Eurosport übertragen das 2. Skifliegen auf der legendären "Letalnica" im frei empfangbaren Fernsehen.

Während ihr im Zweiten auf den Livestream in der Mediathek zugreifen könnt, lässt sich der Eurosport-Player bei DAZN abrufen.

Durch die Kooperation des Sportsenders mit dem Streaminganbieter könnt Ihr bei DAZN auf die Kanäle Eurosport 1 und Eurosport 2 zugreifen.

Hier geht's zum kostenlosen Probemonat von DAZN!

Skifliegen in Plancia: Die Wettbewerbe im Überblick

DatumUhrzeitDurchgangArt
26. März13.30 UhrQualifikationEinzel
26. März15 UhrWettkampfEinzel
27. März9 UhrProbedurchgangTeam
27. März10 UhrWettkampfTeam
28. März9 UhrProbedurchgangEinzel
28. März10 UhrWettkampfEinzel
Werbung
SPOX Fallback Ads, Eigenwerbung
Werbung
SPOX Fallback Ads, Eigenwerbung