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Wintersport

Biathlon: Simon Schempp sieht Nachwuchsproblem beim DSV

SID
Simon Schempp feierte in Oberhof sein Weltcupdebüt.

Der ehemalige Weltmeister Simon Schempp sieht ein Nachwuchsproblem im deutschen Biathlon. "Wenn man die letzten Jahre im Weltcup anschaut, ist kein einziger Junger mit 20 oder 21 dazugekommen. Das war früher definitiv anders", sagte der 32-Jährige nach seinem Weltcup-Comeback in Oberhof.

"Da ist das eine oder andere schon nicht ganz so gut verlaufen die letzten Jahre", fügte er an. Die deutschen Spitzenathleten wie Arnd Peiffer, Benedikt Doll, Erik Lesser oder eben Schempp sind alle jenseits der 30, die jüngsten im Weltcupteam sind Philipp Horn und Lucas Fratzscher mit jeweils 26 Jahren.

Und das, während bei anderen Nationen zahlreiche Youngster brillieren. Drei Saisonsieger sind erst 23: die Norweger Sturla Holm Lägreid und Johannes Dale sowie der Schwede Sebastian Samuelsson.

Schempp vermutet, dass die vier, fünf Arrivierten, die über Jahre "konstante Leistungen gezeigt haben", die "Defizite" des Nachwuchses zu sehr übertüncht haben. Zeitnahe Besserung erwartet der dreimalige Olympiamedaillengewinner diesbezüglich nicht: "Es kommt jetzt nicht so schnell einfach ein Junger nach, der auch mal mit 20, 21 anklopft und im Weltcup startet."

 

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