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Wintersport

Schutzsperren für russische Langläufer

SID
Iwan Alipow und Alexander Kusnezow stehen unter Verdacht
© sid

Die russischen Skilangläufer Iwan Alipow und Alexander Kusnezow haben bei der Tour de Ski Schutzsperren wegen möglichen Dopings erhalten und müssen 14 bzw. fünf Tage pausieren.

Die russischen Skilangläufer Iwan Alipow und Alexander Kusnezow sind bei der Tour de Ski wegen auffälliger Blutwerte aus dem Rennen genommen worden.

Alipow erhielt eine 14-tägige Schutzsperre wegen einer möglicherweise unnatürlichen Veränderung seiner Blutwerte. Kusnezow muss wegen eines Hämoglobingehalts über der Grenze fünf Tage pausieren. Das bestätigte der internationale Skiverband FIS.

Beiden Athleten wurden sofort Dopingproben entnommen. Veränderungen der Blutwerte können, aber müssen kein Hinweis auf den Gebrauch leistungssteigernder Substanzen sein.

Russische Wintersportler hatten zuletzt durch eine ganze Serie positiver Dopingproben negativ auf sich aufmerksam gemacht.

Rysina und Matwejewa ebenso gesperrt

Die Langlauf-Olympiasieger Julia Tschepalowa und Jewgeni Dementjew wurden ebenso gesperrt wie Natalja Matwejewa und U-23-Weltmeisterin Nina Rysina.

Im Biathlon wurden die Topathleten Jekaterina Jurjewa, Albina Achatowa und Dimitri Jaroschenko sowie Andrej Prokunin und Weronika Timofejewa wegen Dopings gesperrt.

FIS-Präsident Gian-Franco Kasper hatte angekündigt, die unbefriedigende Situation in Russland in diesem Winter zu beobachten und spätestens nach der Saison über Maßnahmen zu diskutieren.

Möglich sind Geldstrafen bis hin zu einem zeitlich befristeten Ausschluss des Verbandes.

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