Cookie-Einstellungen
Tennis

Angelique Kerber trennt sich zum dritten Mal von Trainer Torben Beltz

SID
Die Wege von Angelique Kerber und ihres langjährigen Trainers Torben Beltz trennen sich zum dritten Mal.

Die Wege von Angelique Kerber und ihres langjährigen Trainers Torben Beltz trennen sich zum dritten Mal. 2022 will sie mit mehr Eigenverantwortung noch einmal angreifen.

Angelique Kerber hat für 2022 zum Angriff geblasen. Deutschlands Top-Tennisspielerin will "bei den großen Turnieren um die Titel mitmischen", kündigte sie gut eine Woche nach ihrem Saisonabschluss an. Beim Angriff auf einen weiteren Grand-Slam-Titel wird eine wertvolle Stütze aber überraschend nicht mehr zu ihrem Zirkel zählen: Kerber und ihr langjähriger Coach Torben Beltz gehen zum dritten Mal getrennte Wege. Dies bestätigte Kerber am Montag.

"Ich bin sehr dankbar für unsere gemeinsame Zeit und für alles, was wir als Team erlebt und erreicht haben", sagte die 33-Jährige im Interview mit ihrem Sponsor Porsche. Auf die genauen Umstände der Trennung ging Kerber nicht ein, doch zumindest einen "Neuen" scheint es noch nicht zu geben. Womöglich wird Beltz überhaupt nicht ersetzt, dies zumindest legt Kerbers Wortwahl nahe.

"Nach dem Weggang von Torben aus dem Team bedeutet das auch, dass ich mehr Verantwortung übernehmen möchte", erklärte die Kielerin, die mit Beltz, den sie aus Jugendzeiten kennt, zwei ihrer drei Grand-Slam-Titel gewonnen sowie 2016 die Spitze der Weltrangliste erklommen hatte.

Beltz (44) betreute Kerber von 2004 bis 2013, dann wieder von 2014 bis Ende 2017 und zuletzt von Ende Juli 2020 an. In ihrer dritten gemeinsamen Phase gewann Kerber im vergangenen Juni das Rasenturnier in Bad Homburg. In Wimbledon, wo sie 2018 unter dem Belgier Wim Fissette triumphiert hatte, erreichte Kerber das Halbfinale, in dem sie der späteren Turniersiegerin Ashleigh Barty einen harten Kampf bot.

In der Weltrangliste gelang Angelique Kerber in der vergangenen Woche zudem die zwischenzeitliche Rückkehr in die Top Ten - wobei dies für sie im Herbst ihrer Karriere zunehmend wenig bedeutet: "Die Hauptsache ist, dass ich gut spiele, mit dem Herzen dabei bin, dann kommt alles andere von alleine. Ich will bei den großen Turnieren um die Titel mitmischen. Das ist meine Motivation", sagt Kerber.

Sie könne "positiv auf die vergangene Saison zurückblicken. Ich habe viel Kraft und Energie investiert, um dahin zu kommen, wo ich jetzt bin", erklärte die 13-malige Turniersiegerin und gab sich selbstbewusst wie lange nicht: Die meisten ihrer Kontrahentinnen wüssten, "dass sie ihr bestes Tennis spielen müssen, um mich zu schlagen. Ich habe in den letzten sechs Monaten hart gearbeitet, um mir diesen Respekt zurückzuholen. Ich werde alles dafür tun, dass das auch so bleibt." Ohne Torben Beltz an ihrer Seite.

Werbung
SPOX Fallback Ads, Eigenwerbung
Werbung
SPOX Fallback Ads, Eigenwerbung