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French Open: Wann wird Roland Garros 2020 nachgeholt?

Von SPOX
Das French Open findet normalerweile in angenehmen Frühlingstemperaturen statt.

Die French Open finden seit 1891 jedes Jahr zwischen Mitte Mai und Anfang Juni im Stade Roland Garros in Paris statt, mit Ausnahme der insgesamt zehn Kriegsjahre. Das diesjährige Turnier wurde aufgrund der Corona-Pandemie bereits verschoben, neue Termine wurden jedoch schon festgelegt. Wann genau die French Open in diesem Jahr stattfinden werden, erfahrt Ihr hier.

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French Open: Absage 2020

Das Roland-Garros-Turnier wurde am Dienstag, den 17. März 2020, offiziell verschoben. "Obwohl niemand voraussagen kann, wie die Situation am 18. Mai aussehen wird, haben die momentanen Umstände es uns unmöglich gemacht, unsere Vorbereitungen fortzuführen und deswegen werden wir das Turnier nicht an den ursprünglich vorgesehen Terminen halten können", ist einer Stellungnahme auf der offiziellen Website des Turniers zu entnehmen.

"Wir haben eine schwierige, aber mutige Entscheidung in dieser beispiellosen Situation getroffen, die sich seit dem letzten Wochenende rasant entwickelt hat", erkärte Bernard Giudicelle, Präsident der Französischen Tennis Federation (FFT) und fuhr fort: "Wir handeln verantwortungsvoll, und müssen zusammenarbeiten in diesem Kampf, um die Sicherheit und Gesundheit aller sicherzustellen."

Roland Garros: Neue Termine

Die neuen Termine für das Grand-Slam-Turnier wurden auch am Dienstag bekanntgegeben. Die Matches sollen am 20. September 2020 beginnen, der letzte Spieltag ist der 4. Oktober.

"Da die Modernisierung der Stadien uns ermöglicht, das Turnier auch zu dieser Jahreszeit zu halten, ist die FFT entschlossen, in dieser wichtigen Zeit das Turnier auch im Jahr 2020 stattfinden zu lassen", hieß es im Statement der FFT.

French Open: Die Preisgelder beim Roland-Garros-Turnier

Aus rein finanzieller Sicht ist die Attraktivität des Roland-Garros-Turniers in den letzten zehn Jahren stark angestiegen. Das Geld für einen Gesamtsieg hat sich mehr als verdoppelt, für die Teilnahme an der ersten Runde bekamen die Spieler im vergangenen Jahr mehr als dreimal so viel wie noch 2010. Alle Angaben in Euro.

JahrSiegFinaleHalbfinaleViertelfinaleAchtelfinale3. Runde2. Runde1. Runde
20101.120.000560.000280.000140.00070.00042.00025.00015.000
20111.200.000600.000300.000150.00075.00042.00025.00015.000
20121.250.000625.000310.000155.00080.00047.00028.00018.000
20131.500.000750.000375.000190.000100.00060.00035.00021.000
20141.650.000825.000412.500220.000125.00072.00042.00024.000
20151.800.000900.000450.000250.000145.00085.00050.00027.000
20162.000.0001.000.000500.000294.000173.000102.00060.00030.000
20172.100.0001.060.000530.000340.000200.000118.00070.00035.000
20182.200.0001.120.000560.500380.000222.000130.00079.00040.000
20192.300.0001.180.000590.000415.000243.000143.00087.00046.000

French Open: Die erfolgreichsten Deutschen in der Turniergeschichte

Insgesamt fünf Deutsche konnten bei den French Open als Einzelsieger bestehen: Cilly Aussem (1931), Gottfried von Cramm (1934 und 1936), Hilde Sperling (1935-37), Henner Henkel (1937) und Steffi Graf (1987, 1988, 1993, 1995, 1996 und 1999).

Im Herren-Doppel waren Gottfried von Cramm und Henner Henkel (1937) viele Jahre lang die einzigen Deutschen, die den Erfolg feiern durften, bis im vergangenen Jahr Kevin Krawietz und Andreas Mies dazukamen. 2014 gewann Anna-Lena Grönefeld als Teil des Mixed-Doppels mit Jean-Julien Rojer.

Roland Garros: Die mehrfachen Siegerinnen in der Open-Era

Steffi Graf muss sich trotz ihrer sechs Siege in der Ära der French Open (seit 1968) mit dem zweiten Platz der mehrfachen Siegerinnen hinter der Amerikanerin Chris Evert begnügen.

SpielerinHerkunftslandAnzahl der TitelTiteljahre
Chris EvertUSA71974,1975, 1979, 1980, 1983, 1985, 1986
Steffi GrafDeutschland61987, 1988, 1993, 1995, 1996, 1999
Justine HeninBelgien42003, 2005-2007
Margaret CourtAustralien31969, 1970, 1973
Monica SelesJugoslawien/USA31990-1992
Arantxa Sanchez VicarioSpanien31989, 1994, 1998
Serena WilliamsUSA32002, 2013, 2015
Martina NavratilovaUSA21982, 1984
Marija ScharapowaRussland22012, 2014

 

 

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