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Radsport

Radsport-Klassiker Paris-Roubaix endgültig abgesagt

SID
Die Kopfsteinpflaster-Passagen sind Teil des Klassikers Paris-Roubaix.

Der Radsport-Klassiker Paris-Roubaix findet in diesem Jahr nicht statt. Veranstalter ASO musste die bereits auf den 25. Oktober verlegte 118. Auflage nach den jüngsten Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Frankreich absagen.

Die Kopfsteinpflaster-Tortur zählt neben Mailand-Sanremo, der Flandern-Rundfahrt, Lüttich-Bastogne-Lüttich und der Lombardei-Rundfahrt zu den fünf "Monumenten des Radsports". Es ist das erste Mal seit 1942, dass der Klassiker nicht ausgetragen wird.

Am Donnerstag war im nah an Roubaix gelegenen Lille die höchste Alarmstufe durch den französischen Gesundheitsminister Olivier Veran ausgerufen worden. Auch das erstmals für dieses Jahr geplante Frauen-Rennen fällt somit flach. Das nächste Rennen durch die sogenannte Hölle des Nordens ist für den 12. April 2021 geplant.

Bereits zuletzt hatte die Viruskrise für Absagen im vollgestopften Radsport-Kalender gesorgt. So konnte der Klassiker Amstel Gold Race in den Niederlanden aufgrund der verschärften Corona-Maßnahmen nicht stattfinden. Damit endete die Ardennen-Trilogie in diesem Jahr bereits nach zwei Rennen.

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