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Radsport

Lance Armstrong weiter unter Druck

SID
Lance Armstrong wurde von der amerikanischen Antidoping-Agentur angeklagt
© Getty

Wenige Tage nachdem Lance Armstrong von der amerikanischen Antidoping-Agentur angeklagt worden ist, ist der siebenmalige Toursieger wegen einer offenbar getätigten Geldzahlung an den italienischen Skandalarzt Michele Ferrari erneut ins Zwielicht geraten.

Wie die italienische Sporttageszeitung "Gazzetta dello Sport" berichtet, soll der Amerikaner im Jahr 2006 insgesamt 465.000 Dollar an Ferrari gezahlt haben. Das soll die Staatsanwaltschaft Padua im Rahmen der Dopingermittlungen aus dem Jahr 2010 herausgefunden haben.

Eine derartige Geldzahlung entbehrt nicht einer gewissen Brisanz, da Ferrari schließlich im Herbst 2004 im Zuge eines Dopingprozesses wegen Sportbetruges zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt worden war. Armstrong hatte daraufhin zumindest offiziell die Zusammenarbeit mit Ferrari beendet.

Enger Kontakt zu Ferrari?

Es hatten sich aber stets Gerüchte gehalten, dass der frühere Weltmeister weiter in engem Kontakt zum Italiener stehe. So hatte die Zeitung "Corriere della Sera" im Herbst vergangenen Jahres berichtet, dass Armstrong nach seinem Comeback im Jahr 2009 Geldzahlungen auf das Konto einer Firma im Schweizer Neuchatel getätigt habe.

Diesem Unternehmen soll Ferrari angehören, dessen mutmaßliches Dopingnetzwerk im Jahr 2010 rund 15 Millionen Euro erwirtschaftet haben soll.

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