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Radsport

Bruyneel denkt nicht an Tour-Verzicht

SID
Johan Bruyneel (r.) bei der Tour de France 2005 mit seinem damaligen Fahrer Lance Arsmtrong
© spox

Trotz der Dopinganklage in den USA denkt der umstrittene Teamchef Johan Bruyneel vom Radrennstall RadioShack-Nissan derzeit nicht an einen Verzicht auf die Teilnahme an der Tour de France.

"Stand jetzt ist Bruyneel dabei, aber der Fall ist nicht abgeschlossen. Es könnte sein, dass die ASO (Tour-Organisation) etwas entscheidet. Es könnte aber auch sein, dass Johan von sich aus entscheidet, nicht zur Tour zu fahren, um den Druck vom Team zu nehmen", sagte Team-Sprecher Philippe Maertens dem Kölner Stadtanzeiger.

Bruyneel ist in der vergangenen Woche wie der siebenmalige Toursieger Lance Armstrong und vier weitere Personen von der amerikanischen Anti-Doping-Agentur USADA des Dopings angeklagt worden.

Prozess weiter abwarten

Ihm werden Besitz, Handel und Verabreichung von verbotenen Substanzen sowie Komplizenschaft beim Verstoß gegen Anti-Doping-Richtlinien vorgeworfen. Der Rennstall hat vorerst auf Konsequenzen gegen Bruyneel verzichtet und will den Prozess in den USA weiter abwarten.

Bruyneel hatte am Montag sein Aufgebot für die Tour bekannt gegeben. Dabei stehen unter anderem Jens Voigt und Andreas Klöden im neunköpfigen Kader. Für Voigt ist es die 15. Tour-Teilnahme.

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