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Radsport

Martin verliert an Boden - Schleck steigt aus

SID
Andy Schleck setzte der Sturz im Zeitfahren wohl mehr zu als zunächst gedacht
© Getty

Tony Martin hat seinen zweiten Platz beim Criterium du Dauphine auf der Königsetappe verloren. Der Zeitfahrweltmeister konnte auf dem schweren Anstieg zum Col de Joux Plane nicht mit den besten Radprofis mithalten und erreichte das Ziel in Morzine als 29., 4:01 Minuten nach Tagessieger Nairo Quintata aus Kolumbien.

In der Gesamtwertung ist Martin vor der Schlussetappe nach Chatel nicht mehr unter den besten Zehn.

Der Brite Bradley Wiggins hat das Gelbe Trikot trotz einer Attacke von Tour-Sieger Cadel Evans in der Abfahrt zum Ziel erfolgreich verteidigt. Der Vorjahressieger verlor lediglich acht Sekunden auf Evans und liegt im Klassement 1:20 Minuten vor dessen australischen Landsmann Michael Rogers. Evans selbst ist mit einem Rückstand von 1:36 Minuten Dritter.

Schleck steigt vom Rad

Dagegen beendete Andy Schleck seine Generalprobe für die in drei Wochen beginnende Tour de France vorzeitig. Der Sieger der Frankreich-Rundfahrt 2010 und letztjährige Zweite stieg auf der 6. Etappe nach 64 Kilometern vom Rad. Auf dem 167,5 Kilometer langen Teilstück von Saint-Alban-Leysse nach Morzine war Schleck bereits am ersten Anstieg kurz nach dem Start abgehängt worden.

Der ohnehin formschwache Luxemburger war im Zeitfahren am Donnerstag gestürzt und hatte sich großflächige Hautabschürfungen zugezogen. In der Gesamtwertung lag Schleck vor seiner Aufgabe mit fast 30 Minuten Rückstand bereits aussichtslos zurück.

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