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Radsport

Ermittlungen gegen italienisches Radsport-Team

SID
Eugenio Bani bestreitet nicht, Substanzen verabreicht bekommen zu haben
© sid

Die Funktionäre von Italiens Radsport-Team Ambra Cavallini Vangi stehen im Fokus der Staatsanwaltschaft. Sie sollen dem Fahrer Eugenio Bani verbotene Substanzen verabreicht haben.

Die römische Staatsanwaltschaft hat Doping-Ermittlungen gegen die Verantwortlichen des italienischen Radsport-Teams Ambra Cavallini Vangi eingeleitet. Es besteht der Verdacht, dass die Funktionäre dem 18-Jährigen Eugenio Bani verbotene Dopingsubstanzen verabreicht haben. Der Youngster war bei der italienischen Junioren-Meisterschaft positiv auf das Dopingmittel HCG getestet worden.

Daraufhin war er vom Nationalen Olympischen Komitee von Italien CONI zu einer 21 Monate langen Sperre verurteilt worden. Bani hat inzwischen die Manager und Trainer des Teams angezeigt.

"Ich habe nie allein Substanzen genommen. Die Verantwortlichen zwangen mich ständig, Substanzen einzunehmen. Häufig wurden mir auch Flüssigkeiten gespritzt. Man sagte mir, sie seien wichtig, um mich von den Radrennen zu erholen", sagte Bani der italienischen Sporttageszeitung "Gazzetta dello Sport". In den nächsten Tagen sollen die Teammanager vernommen werden.

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