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Radsport

Arzt erwirkt einstweilige Verfügung gegen Kohl

SID
Bernhard Kohl gewann bei der Tour 2008 das Gepunktete Trikot des besten Bergfahrers
© sid

Ex-Gerolsteiner-Teamarzt Mark Schmidt hat im Zusammenhang mit den Aussagen des geständigen Dopingsünders Bernhard Kohl eine Einstweilige Verfügung erwirkt.

Der ehemalige Gerolsteiner-Teamarzt Mark Schmidt hat vor dem Landgericht im österreichischen Korneuburg eine Einstweilige Verfügung gegen den geständigen Dopingsünder Bernhard Kohl erwirkt.

Dem früheren Radprofi wird darin untersagt, seine Vorwürfe von einer Mitwisser- und Mittäterschaft Schmidts im Zusammenhang mit seinen Blutdopingvergehen rund um die Tour de France zu wiederholen. Das zuständige Oberlandesgericht Wien hat die Einstweilige Verfügung bereits bestätigt.

Schmidt: Habe Kohl-Manager erst später kennengelernt

Der Österreicher Kohl hatte im September schwere Vorwürfe gegen den heutigen Milram-Teamarzt Schmidt erhoben, nach denen dieser seit 2007 die Manipulationen aktiv unterstützt habe. Kohls früherer Manager Stefan Matschiner hatte als Zeuge ebenso wie Schmidt eine Eidesstattliche Erklärung abgegeben, wonach die Vorwürfe nicht der Wahrheit entsprächen.

Matschiner versicherte dabei, dass er sich entgegen Kohls Aussagen weder bei der Tour 2008, die Kohl übetrraschend auf Rang drei beendet hatte, in seinem Zimmer getroffen, noch diesem ein Hämatokritmessgerät zu Überwachung von Blutdoping übergeben habe.

Schmidt erklärte ebenfalls, dass es zu derartigen Treffen am Rande der Frankreich-Rundfahrt nie gekommen sei. "Während der Tour war mir Herr Matschiner nicht bekannt. Ich habe ihn erst danach bei der Deutschland-Tour kennengelernt", sagte der Erfurter.

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