In der Gesamtwertung hat der Rekordsieger und Titelverteidiger aus Frankreich allerdings noch 27:10 Minuten Vorsprung. Den dritten Platz am Donnerstag belegte der zweimalige Dakar-Sieger Nasser Al-Attiyah (Katar) im Toyota mit einer Minute Rückstand auf Peterhansel.
Der Franzose Sebastien Loeb, Rekordchampion der Rallye-WM, war schon am Mittwoch vorzeitig ausgeschieden. Der Peugeot-Pilot musste seinen dritten Anlauf zum ersten Dakar-Triumph wegen einer Verletzung seines monegassischen Co-Piloten Daniel Elena abbrechen.
Die Ankunft der Rallye Dakar in Bolivien wurde von heftigen Protesten in La Paz begleitet. Rund 100 Demonstranten stießen nahe der Strecke mit der Polizei zusammen, die Tränengas und Pfefferspray einsetzte.
"Wir wollen Krankenhäuser, nicht die Dakar", riefen die Demonstranten und drückten damit ihre Wut auf die Regierung von Präsident Evo Morales aus. Hunderte Motorsport-Fans hießen die Fahrer indes im Zielbereich willkommen.