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Boxen

Sturm sieht sich unter Zugzwang

SID
Felix Sturm (r.) will sich Anfang Mai erneut zum Weltmeister küren
© getty

Der ehemalige Box-Weltmeister Felix Sturm (36) sieht sich vor dem WM-Kampf gegen den Russen Fedor Tschudinow im Supermittelgewicht unter Zugzwang.

"Ich muss zeigen, dass ich weiterhin zur Weltspitze gehöre", sagte der gebürtige Leverkusener am Mittwoch in Frankfurt/Main, wo am 9. Mai auch der WBA-Fight stattfinden wird: "Derzeit läuft aber alles zu unserer Zufriedenheit. Wir haben sehr viel Spaß im Training."

Sturm, der in seiner Karriere bislang viermal Champion im Mittelgewicht war, bezeichnet es als "große Herausforderung", zum fünften Mal in einer neuen Gewichtsklasse den WM-Thron zu besteigen.

Culcay hat WM-Titel im Visier

Dass er dazu überhaupt die Möglichkeit erhält, hat er auch dem noch amtierenden Weltmeister Carl Froch zu verdanken. Der Engländer nämlich hat seit Mai 2014 keinen Kampf mehr bestritten hat, die WBA will ihm deshalb den Titel aberkennen.

Zum ersten Mal kann sich am gleichen Abend der 29-jährige Jack Culcay im Halbmittelgewicht zum Interimsweltmeister küren. "Ich sehe den Kampf auf jeden Fall für mich", sagte der ehemalige Amateurweltmeister Culcay, der für den WBA-Kampf extra seinen EM-Titel niedergelegt hatte und nun auf Maurice Weber (33) trifft.

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