Basketball

Basketball-WM, Viertelfinale: Argentinien schockt Serbien! Spanien souverän

Von SPOX
Nikola Jokic ist der Star der Serben.

Das ist ein Hammer! Argentinien hat im Viertelfinale in Dongguan Mitfavorit Serbien eliminiert und trifft nun im Halbfinale auf den Sieger aus USA gegen Frankreich. Nikola Jokic und Co. müssen die Heimreise antreten, auch weil bei Argentinien gleich fünf Spieler zweistellig punkteten. Im zweiten Viertelfinale des Tages schlug Spanien wie erwartet Polen, drehte aber erst im Schlussabschnitt auf.

Argentinien - Serbien 97:87

Punkte: Luis Scola (20) - Bogdan Bogdanovic (21)

Rebounds: Gabriel Deck (8) - Nikola Jokic (10)

Assists: Facundo Campazzo (12) - Nikola Jokic, Stefan Jovic (je 5)

Das hatten sich die Serben sicherlich leichter vorgestellt, am Ende platzten die Träume der Orlovi in Dongguan, während Argentinien nach der ersten Medaille seit 2002 greift. Angeführt von Real Madrids Spielmacher Facundo Campazzo dominierten die Südamerikaner die ersten Minuten. Freiwürfe und Offensiv-Rebounds hielten die Orlovi aber zunächst im Spiel. Die Gaucho schossen dagegen in der ersten Halbzeit die Lichter aus (9/16 Dreier).

Daran beteiligte sich unter anderem Luis Scola, der auch mit 39 Jahren noch eine Gefahr im Angriff ist. Der Big traf zuverlässig und hielt die Serben auf Distanz, obwohl diese in Halbzeit eins mehr Offensiv-Rebounds als Argentinien insgesamt Boards holte (12:8).

Argentinien hatte immer rechtzeitig eine Antwort und nahm eine kleine Führung in den Schlussabschnitt. Doch der serbische Ansturm kam nicht mehr, stattdessen setzten sich die Gauchos Mitte des Viertels wieder ab. Ein Korbleger mit Foul von Scola gut drei Minuten vor dem Ende fühlte sich bereits wie die Vorentscheidung an (87:76). Serbien musste somit tatsächlich schon im Viertelfinale die Segel streichen, da nützten auch wilde Dinger von Bogdan Bogdanovic nichts.

Die besten serbischen Scorer waren Nikola Jokic (16, 6/11 FG) und Bogdanovic (21), dazu kam auch Nemanja Bjelica (18, 5/17 FG) auf eine zweistellige Ausbeute, traf aber schlecht aus dem Feld. Für Argentinien scorten gleich fünf Spieler zweistellig, darunter auch Scola (20, 7/11 FG), Campazzo (18, 12 Assists, 3 Steals) und Patricio Garino (15).

Spanien - Polen 90:78

Punkte: Ricky Rubio (19) - A.J. Slaughter (19)

Rebounds: Ricky Rubio (5) - Mateusz Ponitka (11)

Assists: Ricky Rubio (9) - A.J. Slaughter (6)

Während Serbien den Heimweg antritt, geht die Reise für die Spanier nach Peking, wo im Halbfinale der Sieger der Partie zwischen Australien und Tschechien wartet. Doch auch die Iberer taten sich mit bissigen Polen zunächst schwer. Die Polen trafen zunächst gut, lagen aber stets zurück. Mitte des zweiten Viertels setzten sich die Spanier dann ab, weil Juancho Hernangomez in den ersten vier Minuten des Abschnitts satte 12 Punkte einstreute.

Polens bisher überragender Spieler, Mateusz Ponitka, kam kaum zu Zug und dennoch waren die Polen dank guter Penetration zur Pause wieder dran (46:41). Spanien kam aber heiß aus der Kabine, Rudy Fernandez versenkte zwei Dreier am Stück, es waren bereits seine Dreier vier und fünf bei perfekter Quote.

In der Folge pendelte sich der Vorsprung der Spanier bei zehn Zählern ein, auch weil A.J. Slaughter ein paar Lücken in der spanischen Defense fand. Mitte des vierten Viertels waren die Pole so wieder auf vier Zähler dran, bevor Willy Hernangomez nach Offensiv-Rebound per And-One wieder für einen polnischen Dämpfer sorgte. Ricky Rubio legte noch zwei Dreier nach, das Ding war drei Minuten vor dem Ende durch.

Fernandez (16) sowie die Hernagomez-Brüder Juancho (14) und Willy (18) machten gute Partien, Ricky Rubio war Topscorer mit 19 Zählern und spielte insgesamt 9 Assists. Der Suns-Guard überholte damit Pablo Prigioni als All-Time Assist-Leader bei Weltmeisterschaften. Für Polen gefielen Slaughter (19) und Michal Sokolowski (11).

Die weiteren Viertelfinals der WM 2019 im Überblick

DatumUhrzeitTeam ATeam BErgebnis
11. September13 UhrUSAFrankreich
11. September15 UhrAustralienTschechien
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