Basketball

Basketball: Der Weg der deutschen Mannschaft bei der WM 2019 - Die (möglichen) Gegner im Steckbrief

Nando De Colo und seine Franzosen werden den Deutschen im ersten Spiel des Turniers gegenüberstehen.

Kobe Bryant, die Losfee bei der WM-Auslosung für China 2019, meinte es nur auf dem ersten Blick gut mit den Deutschen. In der Gruppe G in der HighTech-Metropole Shenzhen treffen die Mannen von Bundestrainer Henrik Rödl auf Frankreich, Jordanien und die Dominikanische Republik.

Dabei kommen die ersten beiden Teams einer Runde weiter. Dann geht es für die qualifizierten Teams nach Nanjing zur Zwischenrunde mit frischen Gegnern aus der Gruppe H. SPOX stellt die ersten fixen und weitere mögliche Gegner des DBB-Teams in China vor.

Die Termine für die deutsche Vorrundengruppe G

DatumUhrzeitTeam ATeam B
1. September10.30 UhrDominikanische RepublikJordanien
14.30 UhrFrankreichDeutschland
3. September10.30 UhrDeutschlandDominikanische Republik
14.30 UhrJordanienFrankreich
5. September10.30 UhrDeutschlandJordanien
14.30 UhrDominikanische RepublikFrankreich

Die Gegner der deutschen Basketball-Nationalmannschaft in der Gruppenphase

Frankreich: Ein Hammer-Spiel zum Auftakt

Die Franzosen werden mit den Deutschen um den Gruppensieg spielen, die Entscheidung könnte da bereits am 1. September fallen, wenn die beiden zum Auftakt direkt aufeinandertreffen. Frankreich schickt eine starke Mannschaft ins Turnier, auch wenn Tony Parker inzwischen seine Karriere beendet hat.

Den letzten Vergleich entschied der DBB bei der EuroBasket 2017 in Israel noch für sich. Im Achtelfinale gewannen die Deutschen etwas überraschend mit 84:81, wobei Daniel Theis mit 22 Punkten und 7 Rebounds der beste Mann der Adlerträger war.

Frankreich hatte bei diesem Turnier aber nicht Center Rudy Gobert mit an Bord. Der Hüne wird in China diesmal dabei sein und kommt als zweifacher Verteidiger des Jahres aus der NBA. Auch neben dem Fünfer sind die Franzosen gespickt mit Klassespielern.

Aus der NBA sind neben Gobert, Nicolas Batum, Evan Fournier, Vincent Poirier und auch Frank Ntilikina mit dabei, dazu kommen Top-Spieler aus Europa wie die Guards Thomas Heurtel oder Nando de Colo. In der Spitze wie in der Breite gibt es im ganzen Turnier nur recht wenige Teams, die mit dem Kader der Franzosen mithalten können.

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3Vincent ColletBronze (2014)Rudy Gobert (Utah Jazz, NBA)

Dominikanische Republik: Die besten Spieler sind nicht dabei

In Al Horford und Karl-Anthony Towns stellt das Land aus der Karibik zwei waschechte NBA-All-Stars, jedoch sagten beide für das Großevent ab. Das dürfte die Aufgabe für die Deutschen sichtlich erleichtern, da hinter den beiden Stars das Niveau deutlich absinkt.

Kein Spieler des Karibik-Staats steht bei einem NBA-Klub unter Vertrag, nur drei spielen in Europa in der spanischen ACB (Eulis Baez, Dagoberto Pena, Sadiel Rojas).

Entsprechend ist die Dominikanische Republik in der Gruppe C nur Außenseiter. In der Vorbereitung gab es zwei Testspiele gegen europäische Mannschaften und sowohl gegen Griechenland (75:87) sowie gegen Spanien (70:102) setzte es klare Niederlagen.

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18Nestor GarciaAchtelfinale (2014)Eulis Baez (Herbalife Gran Canaria, Spanien)

Jordanien: Der Underdog aus dem Nahen Osten

Der große Außenseiter der Gruppe ist aber Jordanien. Das Team aus dem Nahen Osten rutschte in seiner Qualifikationsgruppe in Asien durch einen Sieg am letzten Spieltag gegen das bereits qualifizierte Neuseeland ins Turnier und besteht beinahe nur aus in Europa unbekannten Spielern.

Der größte Name ist wohl Ahmet Düverioglu, der als Center bei Fenerbahce Teil der Rotation war. Der Star der Mannschaft ist in Dar Tucker aber ein eingebürgerter US-Amerikaner. Der Guard wurde unter anderem in Argentinien zum MVP gewählt. Dazu stellte vor einigen Jahren in der D-League einen Rekord auf, als er in einem Spiel 58 Punkte erzielte.

Mit Jordanien wird er aber wenig ausrichten können. Zwar absolvierte das Team satte zehn Vorbereitungsspiele im August, konnte aber nur zwei für sich entscheiden - und zwar gegen den Senegal und die zweite Mannschaft der Chinesen. Gegen europäische Teams wie Polen, Tschechien oder Griechenland hagelte es dagegen heftige Schlappen.

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49Joseph Anthony StiebingVorrunde (2010)Dar Tucker (San Lorenzo, Argentinien)

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