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Leichtathletik

Präsident Zuma ergreift Partei im Fall Semenya

SID
Caster Semanya erhält Rückendeckung von Präsident Jacob Zuma
© Getty

Südafrikas Präsident Jacob Zuma hat die Behandlung der 800-m-Weltmeisterin Caster Semanya durch den Leichtathletik-Weltverband IAAF angeprangert.

Südafrikas Präsident Jacob Zuma hat den Leichtathletik-Weltverband IAAF für sein Vorgehen im Fall der wegen ihrer männlichen Erscheinung zum Sextest gebetenen 800-m-Weltmeisterin Caster Semenya kritisiert.

Er sprach von einer Demütigung für die 18-Jährige. "Wir missbilligen, wie Frau Semenya behandelt worden ist", sagte Zuma bei einem Empfang des kompletten südafrikanischen WM-Teams in Pretoria.

Zuma: "Wir missbilligen, wie Frau Semenya behandelt worden ist"

Dieses war mit Semenya und 800-m-Weltmeister Mbulaeni Mulaudzi zwei Tage nach Abschluss der Titelkämpfe in Berlin in die Heimat zurückgekehrt.

Sportminister Makhenkesi Stofile habe bereits einen Brief an die IAAF geschrieben und sein Missfallen zum Ausdruck gebracht, erklärte Zuma: "Untersuchungen, ob eine Athletin Vorteile gegenüber den anderen hat, ist die eine Seite. Eine professionelle, ehrliche Athletin in der Öffentlichkeit zu demütigen, ist aber etwas anderes."

Semenya heldenhaft empfangen

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