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Volleyballer verpassen Endspiel

SID

Bursa - Die B-Mannschaft des deutschen Volleyball-Verbandes hat das Europaliga-Endspiel verpasst.

Das Team von Trainer Bernd Werscheck verlor im türkischen Bursa das Halbfinale gegen die Slowakei im Tiebreak nach 123 Minuten und drei vergebenen Matchbällen mit 2:3 (25:27, 21:25, 25:13, 25:17, 17:19) und spielt damit an diesem Sonntag um den dritten Platz gegen den Verlierer aus der Partie zwischen den Niederlanden und der Türkei.

"Es ist wirklich toll, was die Jungs bislang geleistet haben. Zum Beginn der Europaliga war es nicht zu erwarten, dass wir zur Endrunde fahren. Aber das hat das Team mit einer tollen Moral und Leistung geschafft", sagte Werscheck.

Deutschland nutzt Matchbälle nicht

Die deutsche Mannschaft, die als Sieger der Vorrundengruppe B wie die Slowakei als Zweiter in Gruppe A hinter den unbezwungenen Niederlanden eine 8:4-Siegbilanz erreicht hatte, konnte einen 0:2-Rückstand noch einmal ausgleichen und den entscheidenden fünften Satz erzwingen.

Dort war das Team zunächst auf der Siegerstraße, führte schon 10:6, konnte aber beim 14:12 zwei Matchbälle nicht verwandeln und vergab anschließend eine weitere Siegchance. Der spielstarke Rivale war da cleverer und kam in der auf gutem Niveau stehenden Partie mit dem zweiten Matchball zum Erfolg.

Dominanz bis zur Endphase

Vor allem im dritten und vierten Durchgang dominierten die Deutschen mit einer starken Angriffsleistung sowie guten Blockaktionen.

Schon in den verlorenen Sätzen hatte das Team um Kapitän Eugen Bakumovski, in dem Georg Grozer erstmals mitwirkte und dafür Mittelblocker Marcus Böhme zur weiteren Olympia-Vorbereitung in Heidelberg blieb, jeweils bis in die Endphase mitgehalten.

Im ersten Satz lag das Team nach fünf Punkten hintereinander sogar 12:8 in Führung und wehrte drei Satzbälle ab.

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