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Olympisches Aus für Tornado

SID

Qingdao - Trotz massiver internationaler Proteste hat der Weltseglerverband (ISAF) das olympische Aus für die Katamaranklasse Tornado endgültig beschlossen.

Bei seinem Halbjahrestreffen im chinesischen Qingdao lehnte das entscheidende Gremium die Empfehlung ab, die im November verabschiedeten zehn Segeldisziplinen für die Olympischen Spiele 2012 in London noch einmal neu zu überdenken.

Sowohl bei der Entscheidung um die sechs Männer- als auch um die Frauen-Disziplinen wurde die erforderliche Zwei-Drittel-Mehrheit nicht erreicht.

"Ich bin fassungslos und maßlos enttäuscht über die Trägheit des Verbandes und seinen Mangel, auf klare mehrheitliche Wünsche der Segler weltweit einzugehen", sagte der deutsche Olympia-Starter und Tornado-Steuermann Johannes Polgar aus Dänisch-Nienhof.

Besonders bitter trifft die Entscheidung die Brüder Tino und Niko Mittelmeier aus Überlingen. Sie hatten gegen Polgar und dessen Vorschoter Florian Spalteholz in der nationalen Ausscheidung um die Tornado-Olympia- Fahrkarte für die Spiele in Peking verloren und daher auf ihre Chance im Jahr 2012 gehofft.

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