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Dalai Lama gegen gewaltsame Proteste bei Fackellauf

SID

Tokio - Der Dalai Lama hat sich gegen Gewalt bei den Protesten während des olympischen Fackellaufs ausgesprochen. Bei einem Zwischenstopp in Tokio betonte er vor Journalisten zugleich das Recht auf Meinungsfreiheit.

Niemand dürfe den Demonstranten den Mund verbieten, sagte das religiöse Oberhaupt der Tibeter. Auf seinem Weg in die USA drückte er erneut seine Unterstützung für Pekings Ausrichtung der Olympischen Spiele aus.

Der Dalai Lama war am Morgen auf dem Tokioter Flughafen Narita eingetroffen, von wo aus er noch am selben Tag in die USA weiterreisen wollte. China hatte im Vorfeld gegen den Zwischenstopp protestiert.

Seine Reise in die USA habe keine politischen Ziele, sagte der Dalai Lama weiter. Medienberichten zufolge will er eine Rede in der US-Stadt Seattle halten. Der Dalai Lama war zuletzt im November nach Japan gereist, wo er Vorträge gehalten und den Generalsekretär der Oppositionspartei DPJ, Yukio Hatoyama, getroffen hatte.

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