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Handball

THW Kiel wieder an der Spitze

SID
Karabatic, Kiel
© Getty

München - Triple-Gewinner THW Kiel hat 13 Tage nach seiner Niederlage im Spitzenspiel gegen den HSV Hamburg die Tabellenspitze der Bundesliga von den Hanseaten zurückerobert.

Nach einem 35:28 (15:13) beim Ex-Champion TBV Lemgo steht der Titelverteidiger mit einem Punkt Vorsprung auf den Vize-Meister, der aber ein Spiel weniger absolviert hat, auf Platz eins.

Der überragende Rückraumspieler Nikola Karabatic spielte in Lemgo nach überstandener Schulterverletzung groß auf, der Franzose war mit 12 Toren Wegbereiter des Kieler Sieges. Die HSG Wetzlar und der Wilhelmshavener HV trennten sich 28:28 (17:14) und ringen weiter den Anschluss an Tabellenmittelfeld.

Torfestival in Melsungen 

Schon am Samstag hatte sich die SG Flensburg-Handewitt mit einem 47:40 (21:22)-Torfestival beim MT Melsungen an der HSG Nordhorn vorbeigeschoben und liegt nun auf Rang drei.

Dabei sahen 2100 begeisterte Zuschauer 87 Tore, dies ist der zweithöchste Wert der Bundesliga-Geschichte. Nur beim Duell des THW Kiel mit dem SC Magdeburg (54:34) am 20. Dezember 2005 wurden noch mehr Treffer erzielt (88).

"Das war überragender Angriffshandball", erklärte SG-Trainer Kent-Harry Andersson, meinte angesichts der 40 Gegentore, aber: "In den nächsten Tagen müssen wir über Abwehrarbeit sprechen."

Die HSG Wetzlar und der Wilhelmshavener HV trennten sich 28:28 (17:14) und ringen weiter um Anschluss ans Tabellenmittelfeld. Im Aufsteiger-Duell mit Tusem Essen setzten sich die Füchse Berlin mit 32:26 (14:15) durch und verbuchten mit 8864 Besuchern einen Zuschauerrekord. Essen bleibt Liga-Schlusslicht.

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