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Handball - Verdacht eines Sexualdelikts: Lemgo-Spieler in Reykjavik vorübergehend in Gewahrsam

SID
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Die erfolgreiche Rückkehr des TBV Lemgo Lippe auf internationaler Bühne ist durch einen Vorfall abseits der Handball-Feldes überschattet worden. Ein Spieler wurde wegen des Verdachts eines Sexualdelikts kurz vor der Abreise des Teams aus Reykjavik "in polizeiliches Gewahrsam genommen, befragt und bereits am Donnerstagabend wieder entlassen", teilte der Bundesligist am Freitag mit.

"Nachdem Teile der Mannschaft am Mittwochabend in der Innenstadt von Reykjavik unterwegs waren, soll es zu einem Zwischenfall gekommen sein", heißt es weiter in der Stellungnahme des Vereins, der sich bis zum Abschluss des Verfahrens nicht weitergehend äußern will. Der betroffene Spieler wird am Samstag in Deutschland zurückerwartet.

Der deutsche Pokalsieger hatte sich am vergangenen Dienstag nach zehnjähriger Europacup-Abstinenz im Hinspiel der zweiten Qualifikationsrunde der European League mit 27:26 (14:17) beim isländischen Rekordmeister Valur Reykjavik durchgesetzt.

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