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Handball

Handball-Champions-League: Flensburg schlägt Wolff und Kielce

SID
Maik Machulla ist Trainer der SG Flensburg-Handewitt.

Nach mehr als einem halben Jahr hat sich der Handball auf der Bildfläche zurückgemeldet, und für die SG Flensburg-Handewitt endete das Comeback auf der Platte mit einem Erfolgserlebnis. Der deutsche Vizemeister gewann zum Auftakt der neuen Champions-League-Saison das erste Geisterspiel seiner Vereinsgeschichte gegen den polnischen Topklub KS Kielce mit 31:30 (14:14). Bester Werfer auf Seiten der Kieler war der Norweger Magnus Röd mit sechs Treffern.

192 Tage nach dem letzten Flensburger Pflichtspiel musste SG-Trainer Maik Machulla vor allem am Kreis improvisieren, wo Nationalspieler Johannes Golla als einer von zwei Kreisläufern verletzt ausfällt. Nicht nur deshalb äußerte sich der Coach vor dem Spiel im Gespräch mit SPOX und DAZN äußerst pessimistisch: "Wir müssen uns eingestehen, dass wir mit den vielen Verletzungen und der aktuellen Form auf dem Top-Niveau nicht konkurrenzfähig sind."

Dennoch hielt Flensburg gegen den Champions-League-Sieger von 2016, bei dem Nationalkeeper Andreas Wolff zwischen den Pfosten einen guten Job machte, das Spiel schon in der ersten Hälfte offen. In der Folge bewiesen die Gastgeber trotz eines zwischenzeitlichen Drei-Tore-Rückstands die besseren Nerven.

Am Donnerstag (18.45 Uhr live auf DAZN) startet auch der in der Spielpause zum Corona-Meister gekürte THW Kiel bei RK Zagreb in den Wettbewerb, der in einem veränderten Modus mit zwei Vorrundengruppen und mit nur noch 16 statt bisher 28 Mannschaften ausgetragen wird.

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