Handball

DHB-Vize Hanning: Bedarf "nicht mehr eines Menschen wie mir"

SID
Bob Hanning zieht schon jetzt ein positives Fazit seiner im kommenden Jahr endenden Amtszeit beim DHB.

Bob Hanning, Vizepräsident des Deutschen Handballbundes (DHB), zieht schon jetzt ein positives Fazit seiner im kommenden Jahr endenden Amtszeit beim DHB.

"Wir sind noch lange nicht fertig, aber es bedarf jetzt nicht mehr eines Menschen wie mir", sagte der 52-Jährige dem Nachrichtenmagazin Focus. "Ich habe immer wieder Ärger auf mich gezogen, auch bewusst provoziert. Mich auszuhalten ist ja nicht so einfach."

Er sei für den Verband verdammt notwendig gewesen, weil er von innen heraus hätte operieren können. "Die Rolle, die ich gehabt habe, wird es so nie wieder geben, und viele werden sagen: Das ist gut so", sagte der häufig polarisierende DHB-Vize. Schon seit einiger Zeit steht fest, dass Hanning sich künftig ganz auf seinen Job als Geschäftsführer der Füchse Berlin konzentrieren will.

In der Verantwortung beim DHB hatte Hanning unter anderem die Entlassung des ehemaligen Bundestrainers Christian Prokop kurz nach dem fünften Platz bei der EM 2020 viel Kritik eingebracht. "Ich habe zwei Mal versucht ihn anzurufen - er hat sich nicht gemeldet", sagte Hanning: "Zu solchen Gesprächen muss man bereit sein. Wenn er das zum jetzigen Zeitpunkt nicht ist, muss man das akzeptieren."

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