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Handball

Löwen gegen THW: Storm glättet die Wogen

SID
Thorsten Storm will die Wogen zwischen den Rhein-Neckar Löwen und dem THW Kiel glätten
© Getty

Geschäftsführer Thorsten Storm von den Rhein-Neckar Löwen ist vor den Duellen mit Rekordmeister THW Kiel darum bemüht, die Wogen zu glätten.

Geschäftsführer Thorsten Storm von den Rhein-Neckar Löwen ist vor den Duellen mit Rekordmeister THW Kiel darum bemüht, die Wogen zu glätten.

Dem Internetportal "Sport1" sagte Storm im Zusammenhang mit den Manipulationsvorwürfen gegen den THW: "Die öffentliche Aufarbeitung der Gerüchte war gerade nicht im Interesse der Rhein-Neckar Löwen, da man sich bewusst war, dass die Diskussion hierüber für den Handballsport schädlich ist."

Interview von Nielsen spiegelt eigene Meinung wider

Am Wochenende hatte Löwen-Gesellschafter Jesper Nielsen in Interviews schwere Vorwürfe gegen den THW erhoben und vor allem Ex-Manager Uwe Schwenker und den früheren Trainer Noka Serdarusic belastet. Gegen beide ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Betrugsverdachts.

"Das Interview von Jesper Nielsen erfolgte ohne Wissen und Wollen der Rhein-Neckar Löwen. Jesper Nielsen hat hier seine eigene Meinung zum Sachverhalt formuliert", sagte Storm.

Am späteren Nachmittag stellte Storm dann allerdings in einer vom Verein veröffentlichten Erklärung klar, "dass ich zu einhundert Prozent hinter unserem Gesellschafter Jesper Nielsen stehe. Es gibt zwischen Jesper Nielsen und mir keinerlei Differenzen. Wir alle wissen aus eigener Erfahrung, dass er hundertprozentig hinter den Rhein-Neckar Löwen und dem Handballsport steht."

Storm: Aufklärung keine Sache der Vereine, der Spieler und Fans

Die Geschäftsführung des Klubs wollte damit Missverständnisse und Fehlinterpretationen verhindern. "Jeder Handball-Fan sollte verstehen, dass er seine Enttäuschung und seine Wut über die zögerliche Aufklärung aller Betroffenen öffentlich kundtut", sagte Storm.

Zuvor hatte er erklärt, dass, soweit Aufklärungsbedarf bestehe, dieser ausschließlich intern dem THW oder den Behörden obliege. Es dürfe keine Sache der Vereine, ihrer Spieler und Fans werden, so Storm.

"Die Leistung des THW Kiel im sportlichen Bereich wird von uns neidlos und mit großem Respekt anerkannt. Der THW hat wohl derzeit die beste Mannschaft Europas beisammen", sagte der einstige Kieler.

Storm soll bei Serdarusics Geständnis dabei gewesen sein

Storm soll nach Zeugenaussagen dabei gewesen sein, als Serdarusic Bestechungen gestanden haben soll.

Die Löwen und Kiel stehen sich sowohl im Halbfinale des DHB-Pokals am 9. Mai in Hamburg als auch in der Vorschlussrunde der Champions League am 26. und 30. April gegenüber.

Zudem treffen sie noch in der Bundesliga am 16. Mai aufeinander.

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