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Golf

McIlroy holt vierten Majortitel

Rory McIlroy gewann in Valhalla das letzte Major des Jahres
© getty

Der Sieger der 96. PGA Championship heißt Rory McIlroy. Der Weltranglistenerste aus Nordirland lag nach vier Runden auf dem Par-71-Platz von Valhalla in Louisvillle/Kentucky mit 268 Schlägen 16 unter Par, gewann sein zweites Major in Folge, sein viertes insgesamt und seine zweite PGA Championship nach 2012. Der Schlusstag war episch.

Auf dem zweiten Platz landete der US-Amerikaner Phil Mickelson (-15), Rickie Fowler (USA) und der Schwede Henrik Stenson wurden geteilter Dritter (-14).

Wie schon an den ersten beiden Tagen war Geduld gefragt bei den Spielern. Erneut sorgten heftige Regenfälle für eine längere Unterbrechung, der letzte Flight mit McIlroy und dem Österreicher Bernd Wiesberger ging erst mit 1:34 Stunden Verspätung auf die letzten 18 Löcher.

Das erste dicke Ausrufezeichen setzte der Südafrikaner Ernie Els mit sechs Birdies auf den ersten elf Löchern. Bis auf die nach drei Runden führenden McIlroy und Wiesberger feuerten die Spieler der Spitzengruppe von Beginn an ein Birdie-Feuerwerk auf dem durch den vielen Regen aufgeweichten Platz ab.

Mickelson locht (fast) alles

Mickelson, Fowler und Stenson zogen das Feld auseinander, McIlroy kassierte auf den ersten sechs Löchern zwei Bogeys, schlug aber mit einem Birdie auf der 7 und einem sensationellen Eagle auf der 10 zurück. Am 13. Loch gelang ihm ein weiteres Birdie.

Vor allem Mickelson, PGA Champion von 2005, lochte seine Putts aus allen möglichen Lagen, musste aber an der 16 das erste Bogey nach zuvor 21 Löchern ohne Schlagverlust hinnehmen.

Fowler rettete sich mehrfach aus schwierigen Lagen, konnte allerdings an der 14 das Bogey nicht verhindern, Stenson kassierte ebenfalls an der 14 ein Bogey.

McIlroy macht an der 17 alles klar

Zwischenzeitlich lagen McIlroy, Mickelson, Fowler und Stenson schlaggleich bei 15 unter Par. Im Gegensatz zu seinen Kontrahenten machte McIlroy bei einbrechender Dunkelheit auf den letzten Löchern aber keine Fehler mehr und machte mit einem Birdie an der 17 alles klar.

"Das ist unglaublich. Ich weiß nicht, ob ich jemals noch einmal so einen Sommer habe wie in diesem Jahr. Es stehen noch einige Turniere an, aber jetzt werde ich erstmal alles genießen", so der Sieger.

Weil es immer dunkler und nahezu unspielbar wurde, schickten die Platzrichter die letzten vier Spieler gemeinsam auf das letzte Loch - ein Novum in der Majorgeschichte.

Wiesberger fiel am Schlusstag deutlich zurück und landete am Ende auf dem geteilten 15. Platz.

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