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Fussball

Aue: Schneeschipper sorgen für Ärger - DFB ermittelt

SID
Bei Erzgebirge Aue sorgten Schneeschipper für Ärger.

Erzgebirge Aue droht in der 2.Bundesliga wegen des Fehlverhaltens einiger Fans Ärger und womöglich eine Geldstrafe. Beim Heimspiel der Sachsen am Samstag gegen Fortuna Düsseldorf (0:3) standen 40 bis 50 Anhänger auf der Tribüne eng beisammen, trugen zum Teil keine Masken und feuerten ihr Team lautstark an.

Der DFB kündigte am Sonntag eine Untersuchung der Geschehnisse durch den Kontrollausschuss an. Es bestehe der Verdacht, dass gegen das Hygienekonzept des Profifußballs verstoßen worden sei, sagte Anton Nachreiner, Vorsitzender des Kontrollausschusses.

Wie der Verein mitteilte, handelte es sich bei der Personengruppe um Helfer, die das Spielfeld vom Schnee befreiten. "Es war Neuschnee angekündigt, und das kann im Erzgebirge schnell sehr viel sein", sagte Aues Geschäftsführer Michael Voigt. "Deshalb haben wir dem DFB mitgeteilt, dass sich 50 Personen bereithalten."

Allerdings war nicht angekündigt, dass die Helfer auf der Tribüne so eng beisammen stehen werden, keine Masken oder den Mund-Nasen-Schutz falsch tragen würden. Die lauten Anfeuerungsrufe waren bei der TV-Übertragung von Sky gut zu hören, viele Zuschauer wunderten sich über die Fan-Party, zumal der Inzidenzwert in Sachsen extrem hoch ist und auch am Samstag bei 240 lag.

Fortunas Trainer Uwe Rösler lobte im Anschluss an die Partie die Beschaffenheit des Rasens. "Der Platz war sehr gut geräumt", sagt der Gäste-Coach.

Aue kam mit den Verhältnissen nicht gut klar, obwohl die Mannschaft von Dirk Schuster im Gegensatz zur Fortuna seit einer Woche auf Schnee trainierte. Am Ende zeigten die Gastgeber ihre schlechteste Saisonleistung und verloren auch in der Höhe verdient.

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