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Fussball

Linz neuer Trainer des 1. FC Magdeburg

SID

Magdeburg - Nur 48 Stunden nach der Beurlaubung von Dirk Heyne hat Regionalligist 1. FC Magdeburg mit Paul Linz einen neuen Cheftrainer präsentiert.

Der 51-jährige frühere Bundesliga-Stürmer, der zuletzt bis zum Sommer 2006 den Zweitligisten LR Ahlen und davor Eintracht Trier trainierte, erhielt zunächst einen Vertrag bis Saisonende. Der Kontrakt verlängert sich automatisch um zwei Jahre, sollten die Magdeburger noch die angestrebte Qualifikation für die neue dritte Liga erreichen. Derzeit liegen die Elbestädter sechs Punkte hinter dem dafür notwendigen zehnten Tabellenplatz.

"Linz ist ein Wunschkandidat, dessen Vorstellungen sich mit den unsrigen gedeckt haben, so dass wir als Präsidium schnell und einstimmig entscheiden konnten. Ich denke, er wird die Mannschaft so auf- und einstellen, dass wir unser Ziel, dritte Liga, noch erreichen können", sagte Präsident Volker Rehboldt bei der Präsentation des neuen Coaches in Magdeburg.

Offensive ist Trumpf

"Ich habe schon öfter solche Aufgaben übernommen, diese, bis auf Ahlen, auch immer erfolgreich abgeschlossen. Ich freue mich jetzt auf eine längerfristige Arbeit und bin mit sicher, dass wir das Ziel dritte Liga erreichen", erklärte der neue FCM-Trainer. Dabei will er die Magdeburger Tugenden nutzen. "Ich bin kein Trainer, der sich hinten reinstellt. Ich will offensiv spielen lassen, aber kein Harakiri. Zunächst muss ich aber erst einmal die Mannschaft kennenlernen", sagte Linz zu seiner sportlichen Philosophie und ergänzte: "Für mich ist die Tätigkeit als Trainer bei dem Traditionsverein 1. FC Magdeburg mit diesem Stadion, dem begeisterungsfähigen Publikum und treuen Umfeld eine besondere Herausforderung."

Am Nachmittag leitete er bereits das erste Training.

Heyne soll in Magdeburg bleiben

Für Vorgänger Dirk Heyne, der von April 2003 bis zum 9. Dezember 2007 Cheftrainer des 1. FC Magdeburg war und den Verein unter anderem in die Regionalliga führte, soll nach Möglichkeit eine andere Tätigkeit beim FCM gefunden werden.

Zunächst befindet sich Heyne, der noch einen Vertrag bis 30. Juni 2008 besitzt, im Urlaub.

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