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Fussball

FC Barcelona - Präsident Laporta verrät: "Wir haben versucht, Neymar zu verpflichten"

Von Tim Ursinus
Barca arbeitete an einer Rückholaktion von Neymar.

Der FC Barcelona befindet sich nach den Abgängen von Lionel Messi und Antoine Griezmann im Umbruch. Wie Präsident Joan Laporta verriet, wurde an einer Rückholaktion von Neymar gearbeitet.

"Wir haben versucht, Neymar zu verpflichten. Er hat uns sogar gesagt, dass er verrückt danach ist, zurückzukehren", sagte der Barca-Boss beim TV-Sender Esport3. Gerüchte über eine mögliche Rückkehr des Brasilianers waren in den vergangenen Monaten gleich mehrfach aufgekommen, ehe der 29-Jährige seinen Vertrag bei Paris Saint-Germain im Sommer bis 2025 inklusive eines fürstlichen Gehalts verlängert hatte.

"Wir haben das Financial Fair Play anders interpretiert. Wenn wir damals schon gewusst hätten, dass wir nicht einmal Messi registrieren können, hätten wir es (bei Neymar; Anm. d. Red.) gar nicht erst versucht", erklärte Laporta. Messi hatte die Katalanen nach 21 Jahren aufgrund des riesigen Schuldenbergs des Vereins verlassen müssen. Angesichts der wirtschaftlichen Auflagen der spanischen Liga war Barca gezwungen, die Vereinsikone ziehen zu lassen.

"Es war seltsam und ich mochte es nicht. Es ist nicht das Ende, das ich mir für Messi bei Barca vorgestellt habe", sagte Laporta, der seine "ewige Dankbarkeit" ausdrückte und versicherte: "Messi wird immer ein Barcelona-Spieler bleiben."

Messi entschied sich bekanntlich für einen Wechsel zu Neymar-Klub PSG. Dieser hatte bereits im Dezember 2020 angekündigt, wieder an der Seite des sechsfachen Weltfußballers spielen zu wollen. "Ich will auf jeden Fall mit ihm spielen, nächstes Jahr müssen wir das tun. Er kann auf meiner Position spielen, es gibt kein Problem. Nehmen Sie mich raus", sagte Neymar damals bei ESPN.

Laporta über Griezmann: Passte nicht in unser System

Kurz vor Ende des Transferfensters trennte sich Barca auch noch von Griezmann, der vorerst per einjähriger Leihe zu seinem ehemaligen Verein Atletico Madrid zurückgekehrt ist. "Wir haben uns alle mehr von Griezmann erwartet. Aber seine Einstellung war nie kritikwürdig. Wir wissen alle, was für ein Spieler er ist. Aber ich denke, in unser System passt er nicht", erklärte Laporta.

Der französische Stürmer war 2019 für 120 Millionen Euro von den Rojiblancos nach Barcelona gewechselt. Nach Informationen von SPOX und Goal verzichtet Griezmann bei Atletico auf 40 Prozent seines Gehalts. Sollte der spanische Meister nach Ablauf der Leihe nicht die Kaufoption ziehen, könne diese um eine weitere Saison ausgedehnt werden.

Erst danach bestehe laut Verein die Kaufpflicht in Höhe von 40 Millionen Euro, sofern der Linksfuß 50 Prozent aller Spiele absolviert hat.

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