Fussball

FC Barcelona - Zurückgetretener Vize-Präsident Emili Rousaud: "Korruption ist offensichtlich"

Von SPOX
Josep Maria Bartomeu auf der Pressekonferenz

Die Schlammschlacht beim FC Barcelona geht weiter. Der zurückgetretene Vize-Präsident Emili Rousaud wirft dem amtierenden Boss Josep Maria Bartomeu und anderen Führungskräften weiterhin Korruption vor und ist auch bereit, dafür vor Gericht zu gehen.

Das gab Rousaud in einem Statement, welches er der Mundo Deportivo gab, bekannt. Rousaud war mit fünf anderen Vorstandsmitgliedern erst kürzlich zurückgetreten, da er mit dem Führungsstil bei den Katalanen nicht mehr einverstanden war.

Ein Vorwurf war, dass sich mehrere hochrangige Offizielle finanziell bereichern würden, woraufhin die Blaugrana mit einer Klage drohten. Dies soll Rousaud aber nicht abschrecken, für ihn sei der Vorwurf der Korruption gegen den Verein "offensichtlich."

Die Rücktritte der sechs Mitglieder erfolgten aufgrund von BarcaGate, wobei Bartomeu vorgeworfen wurde, dass er eine Agentur angeheuert hätte, die Stimmung in den sozialen Medien gegen Kritiker des Präsidenten machen sollte.

BarcaGate sorgt weiter für Wirbel

Rousaud warf dem Präsidenten und dessen Anhängern vor, dass diese Agentur deutlich überbezahlt wurde und erklärte, dass einige die Hände bei diesem Deals aufgehalten hätten. Angeblich soll der ehemalige Vize auch eine Audio-Datei besitzen, um dies zu beweisen.

Zudem trat Rousaud auch bei ESPN auf und erneuerte dort seine Vorwürfe. "Sie sagen, dass es keine Korruption gibt, ich widerspreche dem. Es ist Fakt, dass Verträge und Rechnungen getrennt wurden", gab der Ex-Vize an. "Dazu ist einer von ihnen aus einem Unternehmen, welches in einem Steuerparadies ansässig ist. So können sie die interne Kontrolle des Klubs zwecks Korruption umgehen."

Dieses Kontrollgremium hätte laut Rousaud verhindern können, dass Bartomeu die Agentur deutlich über dem Marktwert bezahlt hätte.

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