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Fussball

Pique: "Mourinho wollte die Presse übernehmen"

Von Marco Heibel
Gerard Pique wirft Jose Mourinho vor, die Rivalität in die Pressekonferenzen getragen zu haben
© getty

Gerard Pique vom FC Barcelona wirft dem ehemaligen Real-Trainer Jose Mourinho vor, die Rivalität zwischen den beiden spanischen Vorzeigeklubs über die Medien bewusst befeuert zu haben.

"Früher gab eine starke Rivalität, doch sie beschränkte sich allein auf den Fußball", sagte Pique, der mit der spanischen Nationalmannschaft auf Länderspielreise in den USA weilt, gegenüber "sport.es". Real-Coach Mourinho habe diese Rivalität jedoch in die Pressekonferenzen hineingetragen und so künstlich ausgeweitet, beklagte der 26-Jährige.

"Fußball wird aber auf dem Rasen gespielt und jeder sollte mit den Waffen gewinnen, die er dort zur Verfügung hat", sagte der Barca-Verteidiger weiter. Die Presse habe daraufhin eine Rivalität geschürt, die es nach Piques Dafürhalten so "nie zuvor im spanischen Fußball gegeben hat." Für den Welt- und Europameister ist klar: "Mourinho wollte die Presse übernehmen."

Nach dreijähriger Amtszeit haben sich Real Madrid und Jose Mourinho Anfang Juni getrennt. In dieser Zeit standen sich Real und Barcelona wettbewerbsübergreifend 17-mal im Clasico gegenüber. Sechs dieser Spiele gewannen die Katalanen, fünf Mal konnten sich die Königlichen durchsetzen.

Gerard Pique im Steckbrief

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