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Fussball

Juventus Turin meldet Verluste von 209 Millionen Euro

SID
Juventus Turin

Juventus Turin hat das Geschäftsjahr 2020/21 mit einem Verlust in Höhe von 209,9 Millionen Euro abgeschlossen. Im Geschäftsjahr 2019/20 hatte der Verlust nur 89,7 Millionen Euro betragen. Der Klub verteidigte zudem die Gründung der Super League.

Die hohen Verluste seien geringeren Einnahmen in Höhe von 92,7 Millionen Euro geschuldet, die unter anderem auf die in der vergangenen Saison geschlossenen Stadien zurückzuführen sind, teilte der an der Mailänder Börse notierte Klub mit.

Die Betriebskosten stiegen um 35,2 Millionen Euro, das Eigenkapital der Gruppe betrug 28,4 Millionen Euro und die Nettoverschuldung belief sich auf 389,2 Millionen Euro. Die Bilanzergebnisse wurden am Freitag vom Verwaltungsrat genehmigt. Die Aktionärsversammlung ist für den 29. Oktober einberufen worden.

Juve verteidigte die Gründung der Super League: Die Gründungsteams seien gleichberechtigte "Teilhaber mit den gleichen Rechten, die Super League ist also vollständig im Besitz der Klubs und nicht dritter Parteien." So würden die Vereine, die das wirtschaftliche Risiko tragen, die TV- und Audiorechte verwalten.

"Nach heutigem Stand ist es nicht möglich, die zukünftige Entwicklung des Super-League-Projektes vorherzusagen. Juve ist weiter von dessen Rechtmäßigkeit überzeugt." Von den ursprünglichen zwölf Topklubs halten derzeit nur noch Juve, Real Madrid und der FC Barcelona an der Super League fest.

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