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Fussball

LaLiga-Boss Tebas schießt gegen PSG: "Genauso gefährlich wie die Super League"

Von Philipp Schmidt

Javier Tebas, Präsident der spanischen Liga, hat deutliche Kritik am Transferverhalten von Paris Saint-Germain in der zurückliegenden Wechselperiode geübt. Tenor: Die Auswirkungen der Corona-Pandemie gingen scheinbar spurlos am Scheich-Klub vorbei.

"Wir haben die Super League kritisiert, weil sie den europäischen Fußball zerstört und wir sind genauso kritisch gegenüber PSG", schrieb Tebas bei Twitter. "Unhaltbar" sei, was der Klub für seine Spieler wie Neuzugang Lionel Messi, Kylian Mbappe oder Neymar an Gehältern zahle.

Tebas resümierte: "300 Millionen Euro Verluste durch Covid, ein Rückgang der Fernsehgelder in Frankreich um 40 Prozent, Gehaltszahlungen von 500 Millionen Euro." Dies passe seiner Ansicht nach überhaupt nicht zusammen. Er halte staatlich geführte Klubs "für das Ökosystem Fußball genauso gefährlich wie die Super League".

Zwar zahlte PSG nur für Achraf Hakimi (60 Mio.) eine verhältnismäßig hohe Ablöse (Danilo Pereira 16 Mio., Nuno Mendes 7 Mio. Leihgebühr), mit Georginio Wijnaldum, Sergio Ramos und Gianluigi Donnarumma kamen allerdings neben Messi weitere Starspieler, die fürstlich entlohnt werden. Im Gegenzug generierten die Franzosen nur neun Millionen Euro durch den Verkauf von Mitchel Bakker (Leverkusen) und die Leihe von Alphonse Areola (West Ham United).

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