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Fussball

Medizinischer Notfall in Newcastle: Kollabierter Zuschauer in stabilem Zustand

Von SPOX
Ein Mitarbeiter vom medizinischen Personal bringt einen Defibrillator an die Stelle, an der ein Zuschauer kollabierte.

Das beherzte Eingreifen von Sergio Reguilon und Eric Dier von Tottenham Hotspur hat womöglich dazu beigetragen, einem Fußballfan in Newcastle am Sonntag das Leben zu retten.

Reguilon wurde im Laufe der ersten Halbzeit der Premier-League-Partie zwischen Newcastle United und den Spurs auf eine Szene auf den Zuschauerrängen aufmerksam. Dort war ein Mann kollabiert und ein zweiter hatte offenbar mit einer Herzdruckmassage begonnen.

Reguilon wandte sich seiner eigenen Schilderung nach sofort an Schiedsrichter Andrew Marriner und forderte diesen auf, das Spiel zu unterbrechen. Zeitgleich alarmierte Dier das medizinische Personal am Spielfeldrand, dem Zuschauer zur Hilfe zu eilen, und einen Defibrillator mitzunehmen.

Den Sanitätern gelang es, den Mann erstzuversorgen, ehe er zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht wurde. Sehr schnell machte die Nachricht die Runde, der Mann sei in stabilem Zustand und ansprechbar, was später auch durch ein Statement von Newcastle United bestätigt wurde.

Reguilon und Dier jeweils "Spieler des Spiels"

"Ich haben einen Mann am Boden liegen gesehen und einen anderen, der so gemacht hat", sagte Reguilon im Interview mit Sky Sports nach dem Spiel, wobei er die typischen Handbewegungen einer Herzdruckmassage imitierte. "Ich war sehr nervös und habe zum Schiedsrichter gesagt: 'Sehen Sie sich das an, Sie müssen das Spiel unterbrechen'."

Reguilon, der wie Dier als "Spieler des Spiels" ausgezeichnet wurde, erkundigte sich im selben Interview nach dem Befinden des Zuschauers. Als ihm der Reporter entgegnete, er habe gehört, der Mann sei in stabilem Zustand, sagte Reguilon: "Das ist wichtiger als alles andere, das ist das Wichtigste."

Der Vorfall ereignete sich in der 40. Minute. Das Spiel war darauf für 20 Minuten unterbrochen. Tottenham gewann die Partie mit 3:2 (3:1).

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