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Fussball

Spotify-Boss Daniel Ek an Kauf vom FC Arsenal interessiert - drei Arsenal-Legenden beteiligt

Von SID/SPOX
Vor dem Spiel gegen den FC Everton forderten viele Arsenal-Fans einen Rückzug von Besitzer Stan Kroenke.

Daniel Ek, Gründer des Audio-Streaming-Diensts Spotify, hat sein Interesse bekundet, die Mehrheitsanteile beim FC Arsenal zu übernehmen. Mit im Boot sind offenbar drei Legenden des Klubs.

Wie ESPN berichtet, will ein Konsortium unter Ek, dem die drei früheren Arsenal-Superstars Thierry Henry, Dennis Bergkamp und Patrick Vieira angehören, ein Gebot für den Klub abgeben. Nach dem Kollaps der Super League war es zu heftigen Protesten der Gunners-Fans gegen Vereinsboss Stan Kroenke gekommen.

"Ich bin seit meiner Kindheit ein Fan und wäre glücklich, meinen Hut in den Ring werfen zu können", erklärte der schwedische Milliardär via Twitter. Innerhalb der nächsten zwei Wochen könnte sein Konsortium laut ESPN ein Gebot abgeben, dessen Höhe ist allerdings unbekannt. Laut Forbes ist der Arsenal Football Club über 2,3 Milliarden Euro wert.

Kroenke war im Zusammenhang mit der geplanten Teilnahme des Premier-League-Klubs an der mittlerweile zu den Akten gelegten European Super League heftig kritisiert worden. Vor dem Heimspiel am Freitag gegen den FC Everton (0:1) hatten etwa 2000 Fans den 73-Jährigen auf Transparenten als Teufel und Vampir dargestellt.

Der Amerikaner hatte in der Woche zuvor den Plänen einer europäischen Super League zugestimmt und einen Vertrag mit elf weiteren Top-Klubs Europas unterzeichnet. Nach deutlichen Fan-Protesten zogen sich die Big Six aus der Premier League (Arsenal, Liverpool, Manchester City, Manchester United, Chelsea, Tottenham) wieder aus dem Vorhaben zurück.

Anschließend entschuldigte Kroenke sich für seinen Alleingang bei den Arsenal-Fans. Er ist seit 2011 Miteigentümer und seit 2018 alleiniger Klubeigner der Gunners. Neben Arsenal gehören unter anderem auch die Los Angeles Rams (NFL), die Colorado Avalanche (NHL) und die Denver Nuggets (NBA) zum Kroenke-Imperium. Arsenal-Fans bemängelten schon seit einigen Jahren die Zurückhaltung Kroenkes als Geldgeber der Gunners. Das Super-League-Chaos brachte das Fass offenbar zum Überlaufen.

Kroenkes Sohn Josh, Mitglied im Arsenal-Vorstand, hatte bei einem Fanforum des Klubs aber bereits angekündigt, dass ein Verkauf des Klubs derzeit nicht geplant sei.

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