Fussball

"Hat noch viel zu lernen": Klopp wehrt sich gegen Lampards Arroganz-Vorwürfe

SID
Gerieten bei Liverpools Meisterstück gegen Chelsea kräftig einander: Blues-Trainer Lampard und Reds-Trainer Klopp.

Teammanager Jürgen Klopp vom FC Liverpool hat die Vorwürfe von Chelseas Trainer Frank Lampard vehement zurückgewiesen. Dass Lampard das Liverpooler Team nach dem Spiel als "arrogant" bezeichnete, "ist nicht in Ordnung, Frank muss das lernen und er hat viel Zeit zu lernen, da er ein junger Trainer ist", sagte Klopp in einer virtuellen Pressekonferenz am Freitag: "Wir sind nicht arrogant, wir sind viel mehr das Gegenteil davon."

Während der Partie der beiden Teams am Mittwoch war es zwischen den Coaches wegen einer Schiedsrichterentscheidung zu einer Auseinandersetzung gekommen.

Nach dem Spiel kritisierte Lampard das Verhalten der Liverpooler Bank: "Es ist ein schmaler Grat, wenn du gewinnst, aber man darf auch nicht zu arrogant damit umgehen."

Aus der Sicht von Klopp, der nach dem Duell gegen Chelsea mit seinem Team die Übergabe der Meistertrophäe feierte, habe der 42 Jahre alte Chelsea-Coach damit eine ungeschriebene Regel gebrochen: "Während des Spiels waren die verwendeten Worte überhaupt kein Problem, aber nach dem Schlusspfiff? Nein."

Er selbst habe in der Vergangenheit während der 90 Minuten "schon eine Menge Dinge aus der puren Emotion heraus gesagt". Sein Trainerkollege müsse eben noch lernen, "nach dem Schlusspfiff damit abzuschließen".

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