Fussball

Tottenham Hotspur: Die Ruhe vor dem Sturm

Von SPOX
Christian Eriksen und Harry Kane sind Schlüsselfiguren bei den Spurs

Während die Konkurrenz einen Top-Transfer nach dem anderen verkündet, hält sich Tottenham Hotspur verdächtig zurück. Der Tabellendritte der vergangenen Saison will auch in der neuen Spielzeit vorne mitmischen - und setzt dabei auf Altbewährtes. Wie sind die Spurs personell aufgestellt? SPOX macht den Kadercheck.

Torhüter: Hugo Lloris, Michel Vorm, Luke McGee

Die Situation zwischen den Pfosten der Spurs ist schnell erklärt. Hugo Lloris ist der Platzhirsch und die unumstrittene Nummer eins. Nach anfänglichen Problemen geriet der Franzose bei den Londonern zunächst in die Kritik, Parallelen zu einem gewissen Igor Akinfeev waren schnell gezogen.

Verfolge Lloris und die Spurs in Kürze live auf DAZN!

Mittlerweile hat Lloris sich aber zu einer echten Bank aufgeschwungen, auch bei der EM stellte er seine herausragenden Fähigkeiten unter Beweis. Gerade auf der Linie können dem 29-Jährigen nicht viele Torhüter das Wasser reichen - an ihm ist in Tottenham derzeit kein Vorbeikommen.

Als Ersatz steht Michel Vorm bereit. Der Niederländer wird wahrscheinlich wieder die FA-Cup-Spiele bestreiten und sich ansonsten ohne Murren hinten anstellen. Sollte es mal ganz blöd laufen, muss Luke McGee einspringen, die Hauptaufgabe des 20-Jährigen besteht jedoch darin, den Kasten der Reservemannschaft sauber zu halten.

Innenverteidigung: Jan Vertonghen, Toby Alderweireld, Kevin Wimmer, Cameron Carter-Vickers

Um einiges verzwickter ist da schon die Lage in der Defensivzentrale, wo die Lilywhites äußerst dünn besetzt sind. Bleiben sie fit, sind Jan Vertonghen und Toby Alderweireld im Normalfall gesetzt. Das belgische Duo ist gut eingespielt, ergänzt sich auch von den jeweiligen Fähigkeiten her optimal. Vertonghen besticht mit einem feinen linken Fuß und einer starken Übersicht - im Aufbauspiel ist er der bessere Mann. Kollege Alderweireld ist ein starker Zweikämpfer, der sich auch im Luftkampf durchzusetzen weiß.

Da Verthongen mit einer Sprunggelenksverletzung voraussichtlich erst Ende August zurückkehren wird, bekommt wohl der Ex-Kölner Kevin Wimmer seine Bewährungschance. Dahinter stehen Coach Mauricio Pochettino nur noch unerfahrene Abwehrspieler zur Verfügung, beispielsweise Cameron Carter-Vickers.

Das 18-jährige Eigengewächs deutete in den Testspielen schon sein Potenzial an, er könnte schon bald eine mehr als ordentliche Alternative für den Abwehrverbund sein. Dennoch ist die Situation in der Innenverteidigung riskant - gut möglich, dass bis Transferschluss noch ein Neuzugang an der White Hart Lane präsentiert wird.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung