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Fussball

Karl-Heinz Rummenigge verteidigt Al-Khelaifi: "Wo war PSG vor Nasser?"

Von Christian Guinin
FC BAYERN: Karl-Heinz Rummenigge gilt als großer Bewunderer von Dybala und hat sich mehrmals positiv über den Argentinier geäußert. Doch Rummenigge ist bei den Bayern nicht mehr im Amt und hat daher auch kein Mitspracherecht bei Transfers.

Bayerns Ex-Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge kann die anhaltende Kritik an PSG-Boss Nasser Al-Khelaifi nicht nachvollziehen. Nach Meinung des 66-Jährigen macht der Scheich bei den Parisern einen guten Job.

Al-Khelaifi solle "auf keinen Fall" seinen Posten beim französischen Spitzenklub räumen, sagte Rummenigge im Interview mit der L'Equipe: "Wo war PSG vor Nasser?" Der katarische Geschäftsmann habe Paris Saint-Germain aus der Bedeutungslosigkeit zu einem der Top-Klubs Europas geführt.

Al-Khelaifi stand zuletzt wegen seines Schiedsrichter-Kabinenbesuchs nach dem Champions-League-Spiel gegen Real Madrid in der Kritik. Dort sollen der 48-Jährige und PSG-Sportdirektor Leandro versucht haben, sich Zugang zur Umkleide von Schiedsrichter Danny Makkelie zu verschaffen. Im UEFA-Bericht wurde beiden "aggressives Verhalten" attestiert.

Auch wenn Rummenigge die Situation an seiner Stelle anders gelöst hätte, kann er die Reaktion Al-Khelaifis nachvollziehen. "Ich war an Nassers Stelle und es bringt nichts, seine Nerven zu verlieren. Nasser ist einer, der rational ist und sich beherrscht. Er ist immer freundlich, aufmerksam, aber der Fußball, das sind viele Emotionen", sagte Rummenigge: "Das nächste Mal, wenn ich ihn sehe, rate ich ihm ab, zur Schiedsrichterkabine zu gehen."

Dem französischen Klub empfahl er nach dem erneut frühen Champions-League-Aus "geduldig" zu bleiben. "PSG muss verstehen, dass es unmöglich ist, die Champions League von einem auf den nächsten Tag zu gewinnen", so Rummenigge.

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