Sperren für Top-Klubs: Die Vorgänger von Manchester City

 
Manchester City wurde am Freitag von der UEFA wegen Verstößen gegen das Financial Fairplay für zwei Jahre aus allen europäischen Klubwettbewerben ausgeschlossen. Zusätzlich muss der Premier-League-Klub 30 Millionen Euro an die UEFA zahlen.
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Manchester City wurde am Freitag von der UEFA wegen Verstößen gegen das Financial Fairplay für zwei Jahre aus allen europäischen Klubwettbewerben ausgeschlossen. Zusätzlich muss der Premier-League-Klub 30 Millionen Euro an die UEFA zahlen.
Der Fall Manchester City stellt nicht die erste Sperre gegen einen europäischen Top-Klub dar. Wir zeigen Euch, welche Vereine bislang ebenfalls sanktioniert wurden.
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Der Fall Manchester City stellt nicht die erste Sperre gegen einen europäischen Top-Klub dar. Wir zeigen Euch, welche Vereine bislang ebenfalls sanktioniert wurden.
SKENDERBEU KORCA: Beim albanischen Spitzenklub statuierte die UEFA 2018 ein Exempel. Skenderbeu wurde für zehn Jahre von allen internationalen Wettbewerben ausgeschlossen.
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SKENDERBEU KORCA: Beim albanischen Spitzenklub statuierte die UEFA 2018 ein Exempel. Skenderbeu wurde für zehn Jahre von allen internationalen Wettbewerben ausgeschlossen.
Grund dafür war Spielmanipulation. "Dieser Klub hat Fußballspiele verschoben, wie es noch keiner in der Geschichte des Spiels getan hat", teilte die UEFA mit. Nachdem der CAS die Strafe bestätigt hatte, protestierten tausende Fans erfolglos in Albanien.
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Grund dafür war Spielmanipulation. "Dieser Klub hat Fußballspiele verschoben, wie es noch keiner in der Geschichte des Spiels getan hat", teilte die UEFA mit. Nachdem der CAS die Strafe bestätigt hatte, protestierten tausende Fans erfolglos in Albanien.
BURSASPOR: Im Gegensatz zu Skenderbeu hat der Antrag auf Berufung vom türkischen Klub beim CAS Erfolg gehabt. Der Sportgerichtshof hatte 2012 die Sperre für den Klub aufgehoben.
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BURSASPOR: Im Gegensatz zu Skenderbeu hat der Antrag auf Berufung vom türkischen Klub beim CAS Erfolg gehabt. Der Sportgerichtshof hatte 2012 die Sperre für den Klub aufgehoben.
Zuvor hatte die UEFA den Klub eigentlich wegen Financial-Fairplay-Verstößen für die Europa-League-Spielzeit 2012/13 ausgeschlossen. Am Ende kam Bursaspor lediglich mit einer Geldstrafe in Höhe von 250.000 Euro davon.
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Zuvor hatte die UEFA den Klub eigentlich wegen Financial-Fairplay-Verstößen für die Europa-League-Spielzeit 2012/13 ausgeschlossen. Am Ende kam Bursaspor lediglich mit einer Geldstrafe in Höhe von 250.000 Euro davon.
Zusammen mit Bursaspor wurden CRF CLUJ (im Bild) und ASTRA GIURGIU verurteilt. Die rumänischen Klubs hatten keinen Erfolg mit dem Einspruch und wurden für drei Jahre ausgeschlossen.
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Zusammen mit Bursaspor wurden CRF CLUJ (im Bild) und ASTRA GIURGIU verurteilt. Die rumänischen Klubs hatten keinen Erfolg mit dem Einspruch und wurden für drei Jahre ausgeschlossen.
Ebenfalls im Jahr 2012 wurde FK EKRANAS von der UEFA bestraft. Der litauische Verein durfte in den folgenden beiden Jahren nicht im Europapokal antreten und wurde mit 15 000 Euro Strafe belegt.
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Ebenfalls im Jahr 2012 wurde FK EKRANAS von der UEFA bestraft. Der litauische Verein durfte in den folgenden beiden Jahren nicht im Europapokal antreten und wurde mit 15 000 Euro Strafe belegt.
2016 traf es mit DNIPRO DNIPROPETROVSK einen größeren Namen. Die Ukrainer standen 2015 noch im Europa-League-Finale (2:3-Niederlage gegen Sevilla), durften in der Saison 2016/17 nicht an dieser teilnehmen.
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2016 traf es mit DNIPRO DNIPROPETROVSK einen größeren Namen. Die Ukrainer standen 2015 noch im Europa-League-Finale (2:3-Niederlage gegen Sevilla), durften in der Saison 2016/17 nicht an dieser teilnehmen.
Neben Dnipro wurden auch INTER BAKU PIK (Aserbaidschan), sowie ASA TARGU-MURES und der FC Botosani (beide Rumänien) ausgeschlossen. Auch sie hatten gegen das FFP verstoßen.
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Neben Dnipro wurden auch INTER BAKU PIK (Aserbaidschan), sowie ASA TARGU-MURES und der FC Botosani (beide Rumänien) ausgeschlossen. Auch sie hatten gegen das FFP verstoßen.
Kurz vor dem legendären Champions-League-Duell gegen den BVB im Jahr 2013 wurde bekannt, dass der FC MALAGA im Zuge des Financial Fairplay in der Saison 2013/14 nicht in der Königsklasse antreten darf.
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Kurz vor dem legendären Champions-League-Duell gegen den BVB im Jahr 2013 wurde bekannt, dass der FC MALAGA im Zuge des Financial Fairplay in der Saison 2013/14 nicht in der Königsklasse antreten darf.
Eine zusätzlich angedrohte Sperre von einem weiteren Jahr wurde hinfällig, weil der Verein im Verlaufe des Verfahrens die UEFA-Forderungen erfüllt hatte. Der Klub musste nachweisen, dass er keine Verbindlichkeiten mehr gegenüber anderen Vereinen hat.
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Eine zusätzlich angedrohte Sperre von einem weiteren Jahr wurde hinfällig, weil der Verein im Verlaufe des Verfahrens die UEFA-Forderungen erfüllt hatte. Der Klub musste nachweisen, dass er keine Verbindlichkeiten mehr gegenüber anderen Vereinen hat.
2013 griff die UEFA gegenüber den türkischen Top-Klubs durch. BESIKTAS und FENERBAHCE wurden für eine Saison gesperrt, nachdem durchgesickert war, dass die Klubs im Jahr 2011 für den Meister- bzw. Pokal-Titel Spiele manipuliert hatten.
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2013 griff die UEFA gegenüber den türkischen Top-Klubs durch. BESIKTAS und FENERBAHCE wurden für eine Saison gesperrt, nachdem durchgesickert war, dass die Klubs im Jahr 2011 für den Meister- bzw. Pokal-Titel Spiele manipuliert hatten.
Auch der dritte Istanbuler Verein wurde bereits sanktioniert. GALATASARAY blieb in der Spielzeit 2016/17 nur die Zuschauerrolle bei den internationalen Wettbewerben. Bei Gala lagen aber Verfehlungen gegen das Financial Fairplay zugrunde.
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Auch der dritte Istanbuler Verein wurde bereits sanktioniert. GALATASARAY blieb in der Spielzeit 2016/17 nur die Zuschauerrolle bei den internationalen Wettbewerben. Bei Gala lagen aber Verfehlungen gegen das Financial Fairplay zugrunde.
In dieser Saison gibt es mit dem AC MILAN ein prominentes Opfer. Die Rossoneri durften nicht in der Europa League antreten, da sie statt des erlaubten Verlustes bei Spielertransfers von 30 Millionen Euro ein Minus von 255 Millionen Euro verbucht hatte.
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In dieser Saison gibt es mit dem AC MILAN ein prominentes Opfer. Die Rossoneri durften nicht in der Europa League antreten, da sie statt des erlaubten Verlustes bei Spielertransfers von 30 Millionen Euro ein Minus von 255 Millionen Euro verbucht hatte.
Neben dem Ausschluss für eine Spielzeit wurden einige Top-Klubs auch mit Transfersperren belegt. Jüngstes Beispiel ist der FC CHELSEA. Die FIFA hatte die Londoner im Frühjahr 2019 eigentlich mit einer Sperre bis zum Sommer 2020 belegt, ...
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Neben dem Ausschluss für eine Spielzeit wurden einige Top-Klubs auch mit Transfersperren belegt. Jüngstes Beispiel ist der FC CHELSEA. Die FIFA hatte die Londoner im Frühjahr 2019 eigentlich mit einer Sperre bis zum Sommer 2020 belegt, ...
... der CAS reduzierte diese aber um ein halbes Jahr. Ausschlaggebend für die Sperre war, dass die Blues in 29 Fällen gegen die Regeln zur Verpflichtung Minderjähriger verstoßen haben. Zudem mussten sie rund 525 000 Euro zahlen.
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... der CAS reduzierte diese aber um ein halbes Jahr. Ausschlaggebend für die Sperre war, dass die Blues in 29 Fällen gegen die Regeln zur Verpflichtung Minderjähriger verstoßen haben. Zudem mussten sie rund 525 000 Euro zahlen.
Ähnlich sah es bei REAL MADRID im Jahr 2016. Wegen Verstößen gegen die Wechselbestimmungen für minderjährige Fußballer durften die Madrilenen im Winter 2017 keine Spieler verpflichten.
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Ähnlich sah es bei REAL MADRID im Jahr 2016. Wegen Verstößen gegen die Wechselbestimmungen für minderjährige Fußballer durften die Madrilenen im Winter 2017 keine Spieler verpflichten.
Erzrivale FC BARCELONA hatte sich eines ähnlichen Vergehens schuldig gemacht. Das Urteil aus dem Jahr 2014 wurde zunächst aufgeschoben, was die Katalanen nutzten, um Luis Suarez für 81 Millionen Euro im Sommer 2014 zu holen.
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Erzrivale FC BARCELONA hatte sich eines ähnlichen Vergehens schuldig gemacht. Das Urteil aus dem Jahr 2014 wurde zunächst aufgeschoben, was die Katalanen nutzten, um Luis Suarez für 81 Millionen Euro im Sommer 2014 zu holen.
Anschließend gab der CAS bekannt, dass Barca 2015 zwar Spielertransfers durchführen darf, die verpflichteten Spieler jedoch in diesem Kalenderjahr nicht einsetzen darf. So blieb Arda Turan und Aleix Vidal ein halbes Jahr lang nur der Tribünenplatz.
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Anschließend gab der CAS bekannt, dass Barca 2015 zwar Spielertransfers durchführen darf, die verpflichteten Spieler jedoch in diesem Kalenderjahr nicht einsetzen darf. So blieb Arda Turan und Aleix Vidal ein halbes Jahr lang nur der Tribünenplatz.
Wesentlich härter fiel das Urteil bei ATLETICO MADRID aus. Den Colchoneros waren Transfers im Jahr 2017 untersagt, nachdem auch sie bei der Verpflichtung Minderjähriger gegen Regularien verstoßen hatten.
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Wesentlich härter fiel das Urteil bei ATLETICO MADRID aus. Den Colchoneros waren Transfers im Jahr 2017 untersagt, nachdem auch sie bei der Verpflichtung Minderjähriger gegen Regularien verstoßen hatten.
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